Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Gustav kommt, die Nachfrage geht

Caruso sieht schwarz für die globale Wirtschaft. Deshalb werde die Ölnachfrage in den kommenden eineinhalb Jahren sinken und der Preis auch. In den USA sinkt die Nachfrage jetzt schon kräftig. Davon kann Caruso ein Lied singen. Er leitet nämlich die EIA (Energy Information Administration). Das ist der Teil im US-Energieministerium, der für Datenerhebungen zuständig ist. Seine Leute haben erhoben, dass der US-Benzinverbrauch im Juni um 2,8 Prozent sank. Der Heizöl- und Dieselverbrauch fiel um 4,7 Prozent. Und Rohöl wurde 5,7 Prozent weniger benötigt. Stellt sich die Frage, warum der Ölpreis gestern nicht sank? Dem kam Gustav in die Quere. Gustav ist der jugendliche Tropensturm, der sich zu einem Hurrikan entwickeln könnte. Und der macht Sorgen. Die waren stärker als der Einfluss des erneut gestiegenen Dollars. Die Gesetzmäßigkeit „Dollar steigt, Ölpreis fällt“ fand gestern keine Anwendung.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Gustav kann zur Bedrohung für Ölanlagen werden
Preisprognose von Goldman Sachs
OPEC diskutiert Ausstoßkürzung
Kaukasuskonflikt
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
Produktionskosten steigen rasant
Chinas Nachfrage wächst weiter
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sinkende US-Konjunktur bringt Nachfragerückgang
Rückgang der OECD-Nachfrage
Weltwirtschaft kühlt sich ab
EIA, IEA und OPEC senken Nachfrageprognosen
China setzt Inlandspreise für Ölprodukte herauf
Steigender Dollarkurs

Unsere Heizölpreise steigen leicht. Das haben sie dem steigenden Dollar zu verdanken. Insgesamt halten sie den Seitwärtskurs. Der von vielen Verbrauchern erhoffte Durchbruch nach unten ist nicht in Sicht. Ausschließen kann man gar keine Bewegungsrichtung. Für alle Möglichkeiten gibt es Gründe und Gegengründe. Wer auf weiteren Preisrückgang spekuliert, kann sich Unterstützung mit unserem Tool Preisalarm holen. Das kostet nichts.

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