Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Hält das System, steigt der Preis.

Einmal angeschoben laufen die Ölpreise wieder den gewohnten Gang. Sie steigen. Den Initialschub brachte die OPEC-Entscheidung, die Förderquoten nicht anzuheben. Den Rest steuern Konjunktur- und Nachfrageprognosen für die zweite Jahreshälfte sowie jede Menge freies Geld der Finanzszene bei. Die Prognosen sind zwar uneindeutig. An der Börse nimmt man aber in diesen Tagen nur die mit den positiven Vorzeichen zur Kenntnis. Das dürfte einige Zeit so weitergehen, bis die Protagonisten abermals von Angst übermannt werden. Zu der bietet das Umfeld reichlich Anlass. Dann, wenn die Angst kommt, ist Öl deutlich teurer. Es hat Potenzial zu fallen und es wird fallen. Das Anfang Mai erreichte Niveau wird der Preis nicht wieder erreichen. Er wird darüber bleiben. Öl wird à la longue teurer werden. Ein Minimum gebietet die Inflation. Mehr ist wahrscheinlich. Voraussetzung für diese Prognose ist die politische Pflege des Finanzsystems. Der Zusammenbruch muss verhindert werden.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC erhöht die Förderquoten nicht
Höhere Nachfrage in der zweiten Jahreshälfte prognostiziert
Chinas Ölkonsum wächst rasant
Japan braucht mehr Öl zur Stromproduktion
Unruhen in der arabischen Welt
Finanzmagier sehen höhere Ölpreise
US-Fahrsaison hat begonnen

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Saudis erhöhen die Förderung
Markt ausreichend mit Öl versorgt
US-Konjunktur läuft nicht rund
USA brauchen weniger Benzin
Insgesamt hohe US-Bestände
Staatsschulden in den alten Industrienationen

Unsere Heizölpreise legten den zweiten Tag in Folge zu. Wieder liefen Öl- und Devisenbörsen im Gleichtakt. Diese Konstellation ist folgenschwer für Verbraucher. Der Seitwärtstrend der Heizölpreise ist ruiniert. Aufwärts ist im Vorteil. Es wird sich wohl durchsetzen. Der nächste Preiseinbruch wird mit hoher Wahrscheinlichkeit von einem neuen Jahreshoch erfolgen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Das beginnt mit dem Vermessen desselben. Hierzu empfehlen wir unseren elektronischen Peilstab und www.esytrol.com.

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