Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Höhere Nachfrage für Juni prognostiziert

Am Freitag veröffentlichte die IEA (Internationale Energie Agentur) ihren Report über die erwartete Nachfrage. Diese soll im Juni ansteigen und nur mit erhöhter Produktion der Opec aufzufangen sein. Die Opec zeigte sich am Wochenende davon wenig beeindruckt und hält den aktuellen Ölpreis für gerechtfertigt. Eine Senkung sei auf Grund der hohen Benzinpreise nicht zu erreichen. Dies ist wohl wahr, denn nach wie vor zeigt sich die Raffinerie-Landschaft der USA als äußerst fragil. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht eine Störmeldung die Märkte erreicht. Zusätzlich gibt es Unruhe in Nigeria und im Kongo. Zusammen deutet die grundsätzliche Lage mehr auf steigende, als fallende Preise. Aktuell fällt der Dollar leicht.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffinerieprobleme und Benzinknappheit in den USASturmwarnung für den Südosten der USAFeuer auf einem Ölfeld im KongoUnruhen in Nigeria betreffen auch ÖlanlagenAtomstreit mit dem Iran und SanktionenTerrorgefahren in Saudi ArabienNegative Hurrikanprognosen für die USAEIA erhöht Nachfrageprognose

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Unsere Heizölpreise zogen bereits am Wochenende an. Den bullischen Impulsen der internationalen Märkte kann sich der heimische Markt nicht entziehen. Mittelfristig sollte die Preisbewegung seitlich verlaufen, wenn es zu keinen besonderen Störungen durch geopolitische und wetterbedingte Ereignisse kommt. Auch der Dollar ist ein Unsicherheitsfaktor geworden. In der letzten Zeit hatten wir vom niedrigen Dollar profitiert. Sollte er jetzt steigen, bedeutet das für uns ebenfalls eine Preissteigerung. Die Nachfrage im Binnenmarkt ist weiterhin sehr gering.

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