Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Handeln im Trend

Finanzjongleure sind dieser Tage optimistisch. Sie glauben an eine gute Konjunkturentwicklung. Damit haben sie es geschafft, die Aktienindizes in Europa und den USA sechs Tage in Folge im Plus zu halten. Ganz so positiv sehen sie ihre Wettchancen im Ölmarkt nicht. Die eklatante Überversorgung lässt sich nicht wegdiskutieren. Sie gibt dem Treiben einen bärischen Grundton. Gestern aber war die Gesamtstimmung so gut, dass sogar die Ölwerte ordentlich zulegen mussten. Die Kursbewegungen spielen sich im Rahmen der Trends ab. Die weisen im Wesentlichen seitwärts. Es ist schwer vorstellbar, dass Spekulanten die Notierungen dort heraushauen können, um sie bullisch zu trimmen. Die Protagonisten wissen, dass die Finanz- und Wirtschaftssysteme eigentlich pathologisch sind. Der nächste Sorgenschub wird bald kommen und die Kurse zurechtstutzen. Zum aktuellen Bild passt die konträre Dollarentwicklung. Der übergeordnete Trend der US-Währung zeigt abwärts. Das ist die logische Konsequenz aus der zuvor über Monate betriebenen Verharmlosung der US-Staatsverschuldung, die nun nicht mehr mit dem Verweis auf europäische Probleme versteckt werden kann.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hoffnung auf Anziehen der US-Konjunktur
Spekulation auf harte Hurrikansaison
Schwacher Dollar

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hohe US-Lagerbestände
Nachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Stabilität des Finanzsystems

Unsere Heizölpreise legten gestern zu. Sie bekamen starken Auftrieb von den Ölbörsen, der immerhin über den Devisenmarkt gebremst wurde. Insgesamt spielt sich die Bewegung vollkommen unspektakulär innerhalb eines Seitwärtstrends ab. Damit bleibt die Chance auf etwas tiefere Preise gewahrt. Gleiches gilt allerdings auch für die temporäre Gefahr für höhere Preise. Über einen weiteren Dollarrückgang sehen wir die Möglichkeit zu einem rückläufigen Preistrend kommen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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