Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Heizöl: Angebot reicht nicht aus

Die Bankenkrise in den USA rüttelt an den Ölpreisen. Die schwingen hektisch auf und ab. Der Dollar macht es im Gegentakt. Die übergeordneten Trends, abwärts beim Öl, aufwärts beim Dollar, sind intakt. Gleichwohl drängt sich die Vermutung auf, dass die jeweiligen Kursextrema überschritten sind. Das hieße, dass die Bewegungen in den kommenden Tagen und Wochen eher seitwärts tendierten.

Den Deutschen Heizölkunden werden diese Probleme derzeit nur peripher interessieren. Sein Problem besteht eher darin, Heizöl zu bekommen. Der Markt ist nämlich leergefegt. Das Angebot kann die Nachfrage nicht decken. Händler zerreißen sich zwischen Kunden, die ein Überflussangebot gewohnt sind, und Vorlieferanten, die sich als Amt für Heizölabgabe verstehen. Der Kunde wähnt sich vom Königsstuhl gestoßen. Und das ist er auch. Die Könige sitzen in den Büros der Mineralölkonzerne. Sie gebieten darüber, wer wie viel bekommt und zu welchem Preis. Man kann konstatieren, dass die letzte Runde im Gerangel um die vorteilhaftere Position im Markt, Kunde oder Anbieter, erneut von der Ölindustrie gewonnen wurde. Die Kaufzurückhaltung im letzten Jahr haben die Konzerne recht locker verkraftet. Verbrauchern hat sie nur Nachteile gebracht. Die Preise sind immer noch höher als der Höchstpreis in 2007. Nun kommt angesichts fast leerer Tanks auch noch der Druck hinzu, sich eindecken zu müssen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Staatliche Rettungsaktionen für US-Banken
Schäden durch Ike werden Ölversorgung lange beeinflussen
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
OPEC kürzt Überproduktion
Kaukasuskonflikt
Produktionskosten steigen
Chinas Nachfrage wächst weiter
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Vertrauenskrise der Finanzindustrie
EIA, IEA und OPEC senken Nachfrageprognosen
Dollaraufstieg bedingt Ölpreisabstieg
Sinkende US-Konjunktur
Sinkende OECD-Konjunktur
Charttechnik: Ölpreis im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise ziehen an. Sie haben nur noch eine schwache Bindung an den Weltmarkt. Aktuell werden Preise im Binnenmarkt gemacht, weil dieser in den letzten Tagen zu einem Anbietermarkt mutiert ist. Pointiert bedeutet das, der Kunde ist Bettler. Seine Würde sollte er dennoch nicht verlieren und auch nicht das Bemühen, seine Wärmeversorgung kostengünstig zu gestalten. Ziel muss es sein, den Verbrauch zu senken sowie den Heizölkauf zu verstetigen und diesen möglichst aus den großen Kaufzyklen herauszuhalten. Beides unterstützen wir mit dem kostenlos zu verwendenden Logbuch für den Heizölverbrauch. Häufig mangelt es bereits an der genauen Kenntnis über den Heizölvorrat, weil Tanks keine Einsicht gewähren. Auch hierzu bieten wir Abhilfe mit unserem elektronischen Peilstab. Der ist nicht kostenlos aber preiswert.

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