Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Heizöl: Anschläge auf Pipeline

Der Ölpreis fuhr gestern Achterbahn, um zunächst wieder über 120 Dollar zu notieren, dann aber nur leicht erhöht in den Tagesschluss zu gehen. Anlass sind die weiteren Informationen über einen Anschlag auf die Pipeline Baku-Tiflis-Ceyhan. Sie könnte für mehrere Wochen ausfallen und führt normalerweise mehr als eine Million Barrel täglich. Des Weiteren wirkt sich die unsichere Lage in Nigeria und dem Iran aus und die Benzin-Bestände von gestern waren einigen Anleger doch zu hoch.Der Dollar legte gestern kräftig zu und verfolgt heute Morgen weiter den Anstieg. Ursächlich hierfür sind die Äußerungen aus der EZB, die die Wachstumsrisiken für den Euroraum mehr im Blick habe. Das könnte zu einer lockeren Geldpolitik und damit zur „Abwertung“ des Euro führen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Anschlag auf Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Konjunkturdaten schlecht
FED-Report zur US-Wirtschaftslage
EIA und IEA senken Nachfrageprognosen
Rückgang der OECD-Nachfrage
China setzt Inlandspreise für Ölprodukte herauf
Charttechnik: Abwärtstrend der Ölpreise

Unsere Heizölpreise folgen durch den stärkeren Dollar dem Weltmarkt und steigen leicht. Heute wird bis auf die Glattstellungen entsprechender Kontrakte vor dem Wochenende nicht viel passieren. Der Abwärtstrend läuft noch, ist nun aber in Gefahr. Wer automatisiert informiert bleiben will sollte sich bei unserem Preisalarm

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