Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Heizöl verteidigt aktuelles Preisniveau

Die Temperaturen in den US-Heizölregionen sind näher am Frühling als am Winter. Das verschafft der eigentlich bullischen Lage an den Ölbörsen eine starke bärische Komponente. Die Notierungen für europäisches Gasöl und amerikanisches Heizöl brachen gestern ein. Damit bleibt der Seitwärtstrend erhalten. Der Rohölpreis geht in eine technische Gegenreaktion zum Aufwärtstrend. Die durchläuft der Dollar ebenfalls, allerdings zum Abwärtstrend.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Weltweites Nachfragewachstum wird beschleunigt
IEA hebt Nachfrageprognose an
Raffineriekapazitäten knapp
Russland ein unzuverlässiger Energielieferant
Atomstreit mit dem Iran
Irakische Förderung auf Tiefststand seit US-Invasion
Instabile Lage in Nigeria
Gesunkener US-Verbrauch nicht nachhaltig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Milde Temperaturen in den USA
Rohöl- und Heizölvorräte auskömmlich
OPEC-Generalsekretär will Förderquoten beibehalten
US-Verbraucher sparsamer
Dollar im Abwärtstrend

Unsere Heizölpreise gaben gestern nach. Sie bekamen einen bärischen Impuls vom Weltmarkt. Damit wurde ein Ausbrechen zu höheren Preisen verhindert. Die Voraussetzungen für einen Fortgang der Preisbewegung innerhalb der Preisspanne vom November sind z.Z. gut. Wir bleiben bei unserer entsprechenden Prognose. Im Süden sind die Preise auf Normal-Niveau im Vergleich zum Rest der Republik zurückgekehrt.

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