Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Heizöl zieht leicht an

Am Freitagabend zogen die Ölnotierungen überraschend wieder an. Heute Morgen stehen sie noch etwas höher als der Schlusskurs vom Freitag. Die Nachrichtenlage hatte sich nicht verändert und ist unverändert. Die zuletzt gemeldeten Konjunkturdaten sahen eher schlecht aus und zwar diesseits wie jenseits des Atlantiks. Selbst der tropische Sturm Fay im Golf von Mexiko bereitet zurzeit noch keine Sorgen. Also bleibt nur die Charttechnik. Hier gilt der Abwärtstrend als intakt. Er stößt aber gegen Unterstützungen. Außerdem steigen die Erwartungen an eine technische Gegenreaktion wegen der Kursverluste der letzten Wochen. Der Dollar fällt zeitgleich. Auch hier spricht man von technischen Reaktionen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: US-Bestsandsdaten
Nigeria bekommt Lieferprobleme nicht in den Griff
Atomstreit mit dem Iran
Chinas Nachfrage wächst weiter
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2013

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sinkende US-Konjunktur bringt Nachfragerückgang
Rückgang der OECD-Nachfrage
Weltwirtschaft kühlt sich ab
EIA und IEA senken Nachfrageprognosen
China setzt Inlandspreise für Ölprodukte herauf
Charttechnik: Abwärtstrend der Ölpreise

Unsere Heizölpreise ziehen leicht an. Der Dollar verliert nicht so stark, wie der Ölpreis gewinnt. Das Potenzial für weiter fallende Preise ist zwar noch gegeben, aber die jüngsten Zahlen lassen wieder an dem Zeitpunkt zweifeln. Es könnte gut sein, dass wir erst einmal einen Sockel erreicht haben. Zu beachten bleibt, dass aufgrund der hohen Nachfrage Heizöl an einigen Lagern knapp ist. Das sorgt für regionalen Preisauftrieb. Die Lieferzeiten sind bis auf vier Wochen gestiegen.

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