Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Heizölangebot knapp

Die Preise für Gasöl in London und Rotterdam legten gestern deutlich zu, während Rohöl fast unverändert aus dem Handel ging. Als Ursache werden Prognosen über fallende Temperaturen in Mitteleuropa und mögliche Lieferengpässe genannt. Sie treffen den Markt nicht unerwartet.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Niedrige US-Vorräte
Lieferausfälle wg. Unruhen in Nigeria
Gefahr von Lieferausfällen wg. Steuerstreit bei Yukos
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Gefahr von Lieferausfällen in unsicheren Förderstaaten
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Saudi Arabien erhöht Förderung um 1,5 Mio. b/d
Strategische Vorräte der USA könnten geöffnet werden
Putin sichert +12% Produktion Russlands in diesem Jahr zu

Unsere Heizölpreise erreichen immer neue Höhen. Nun machen sich neben dem Weltmarkt verstärkt regionale Lieferengpässe in der Steigerung bemerkbar. Noch entspricht die Situation vollständig den Erwartungen. Die Einschätzung, dass trotz der kräftigen Steigerungsraten die alten Rekordwerte aus dem Jahr 2000 in diesem Jahr nicht überschritten werden, gerät zunehmend ins Wanken. Es gilt die bekannte Empfehlung. Wer unbedingt Heizöl benötigt, sollte nicht zögern und bestellen. Er wird den hohen Preis zahlen müssen. Wer Spielraum bis ins nächste Jahr hat, sollte sich z.Z. aus dem Markt fern halten.

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