Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreis: Ruhiger Tag – Euro bleibt schwach

Internationaler Markt

An den Ölbörsen bewegten sich die Ölpreise zum Teil stark. Dabei schwang sich das für die deutsche Preisbildung wichtige Gasoil leicht unter dem Einstiegskurs ein, sodass kaum etwas Nennenswertes zu vermelden ist. Bei impulslosem Handel warten die Marktteilnehmer auf die neuen Bestandsdaten aus den USA, auf deren Werte wöchentlich gewettet wird. Der vorösterliche Preisanstieg gibt charttechnisch leider noch Grund zur Sorge, weil der kurzfristige Trend aufwärts weist. Der Euro verlor gegenüber dem Dollar leicht, obwohl die US-Wirtschaftsdaten von gestern wenig erbaulich waren. Anlass für den Kursverlust gab die in den Medien diskutierte und zu erwartende Schwäche Zyperns. Ein entsprechendes Gutachten der Troika wurde gestern veröffentlicht. Nach dessen Aussage soll Zyperns Wirtschaftsleistung noch in diesem Jahr um ca. acht Prozent schrumpfen. Das kann kaum verwundern, wenn der wichtigste Wirtschaftszweig, der Bankensektor, vor dem Aus steht.

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise fallen leicht. Diese Verschnaufpause kommt zur richtigen Zeit. Viele Verbraucher müssen sich, wegen des langen Winters, auch nach den Ostertagen noch eindecken. Als Trost bleibt der leichte Preisvorteil gegenüber dem Vorjahr. Der starke Anstieg der letzten Tage schreit allerdings nach einer Korrektur, so dass Hoffnung auf leicht günstigere Heizölpreise besteht. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es schlau ist, sich um die Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu kümmern. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren e-Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

Der Markt in Stichworten

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: FED sieht Gelddrucken nach wie vor positiv
Verunsicherung in der Eurozone
China wächst weiterhin
EIA sieht Nachfrage derzeit größer als das Angebot
Spannungen in Nordafrika, Nahost und Nordkorea

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: US-Förderung steigt deutlich
Alte Industrienationen brauchen immer weniger Öl
Genug Öl am Markt
US-Raffineriekapazität steigt in Kürze wieder

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