Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreis läuft voran

Die 60$-Marke für Rohöl stand gestern erneut im Brennpunkt. Sie hielt abermals. Doch die Zeit ist reif für einen Durchbruch. Getrieben wird der bullische Markt nach wie vor von Spekulationen über einen Heizölmangel in der kalten Jahreszeit. Die Raffineriekapazitäten sind zu knapp. Das wird sich über Jahre nicht ändern. China deckt seinen wachsenden Strombedarf mit Heizöl. Die USA sind einsparresistent. Während China sich immerhin bemüht, dem Mangel durch neue Anlagen zu begegnen, geben sich die USA auch noch parasitär, indem sie ohne Neubauten in die Zukunft gehen. Der Dollar setzt seinen Höhenflug ebenfalls fort.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Raffineriekapazitäten knapp
Sorge über Heizöl- und Dieselengpässe im vierten Quartal
Terrorwarnungen für Nigeria
China will strategische Reserven aufbauen
US-Markt hat sich an hohe Preise gewöhnt
Russische Produktion sinkt
Dollar im Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Gute US-Rohölvorräte
Gute Vorräte der OECD-Länder
OPEC pumpt knapp 30 Mio. Barrel pro Tag

Unsere Heizölpreise sind wieder ganz oben. Sie werden weiter steigen. Im Wesentlichen wird sich der Aufwärtstrend mindestens bis zum Winterbeginn fortsetzen. Es bleibt die Hoffnung, dass man dann erkennt, dass die Heizölversorgung besser ist als befürchtet. Das würde die Preise drücken. Da wir von einem deutlichen Anstieg in den nächsten Monaten ausgehen, muss man allerdings die Möglichkeit einkalkulieren, dass selbst ein kräftiger Preisrückgang nicht bis auf das heutige Niveau zurückfällt.

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