Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreis noch nicht Spitze

Getrieben von Kriegsspekulationen und Sorgen um die Benzinversorgung in den USA stiegen die Preise gestern weiter. Rekorde sind bisher aber lediglich beim Rohölpreis erreicht. Gasöl, Heizöl und Benzin sind noch billiger als im September 2005. Weit sind die Produktenpreise allerdings nicht mehr von ihren alten Höchstmarken entfernt. Z.Z. sieht es so aus, als würden diese bald erreicht werden. Der Dollar bewegt sich auf dem gleichen Niveau wie zur Zeit der alten Höchstpreise. Sein Abwärtstrend ist intakt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Kriegsängste wegen des Atomstreit mit dem Iran
Venezuela droht mit Lieferstopp für USA
Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte
Sorge um US-Benzinversorgung
Angst vor Hurrikansaison
Raffineriekapazitäten knapp
Nachfragewachstum stetig
Charttechnik: Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfrage wächst langsamer
Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben
OPEC produziert über Nachfrage
Vorräte gut
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise steigen im Schlepptau des internationalen Marktgeschehens. Die Anstiegsrate ist wegen des fallenden Dollars etwas geringer als bei den dollarnotierten Produkten. Heute Morgen gibt der Heizölpreis sogar leicht nach. Insgesamt ist der Aufwärtstrend erwartungsgemäß klar. Wenn keine wundersame politische Wende eintritt, wird er die Entwicklung noch lange dominieren. Derzeit können preisbedingte Einladungen zum Heizölkauf nur aus den kleinen Tagesverschiebungen eingehen.

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