Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreis widersteht globalem Aufwärtstrend

Die Ölpreistrends weisen aufwärts. Mittlerweile droht auch Benzin wieder in den Sog zu geraten. Es gibt zwar Zeichen für eine Gegenreaktion. Die Trends sehen im Kern aber stabil aus. Unterfüttert sind sie von bullischen Umständen, die allesamt kaum für große Emotionen sorgen können. In diesem Fall ist der Trend selbst das stärkste Argument. Das Handelsinteresse ist momentan gering. Dadurch werden extreme Bewegungen begünstigt. Heute wird die Preisbildung nicht repräsentativ sein, denn die US-Börsen sind wegen des Unabhängigkeitstags geschlossen. Der Dollarabsturz ist gestern zum Stillstand gekommen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Ängste vor weiteren Terroranschlägen
Instabile Lage in Nigeria
Iran gibt sich hart im Atomstreit
Raffinerieprobleme in den USA
Negative Hurrikanprognosen für die USA
Weltwirtschaft wächst stärker als prognostiziert
Charttechnik: stabiler Aufwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nigeria wird stillgelegtes Ölfeld im Juli reaktivieren
Venezuela sucht neue Investoren
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt
US-Rohöllager prall gefüllt
US-Benzinnachfrage könnte sinken

Unsere Heizölpreise ziehen an. Weil der Dollar seine steile Abwärtsbewegung eingestellt hat, gerät Heizöl in den vollen Einfluss des Weltmarkts. Und dort zeigen die Preise klar aufwärts. Das wenig sommerliche Wetter in Deutschland weckt die Erinnerung an den Heizölkauf. Der Binnenmarkt zeigt Lebenszeichen. Wenn die Nachfrage anzieht, werden die Inlandspreise vor allen Dingen im Süden deutlich steigen. Noch liegen die Heizölpreise unter der normalen Relation zum Weltmarkt.

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