Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise: Ölbörsen ziehen wieder an

Internationaler Markt

Gestern sah es den halben Tag so aus, als würden die Ölpreise erneut stark nachgeben. Leider war dem nicht so. Am Ende des Tages blieb es ein Nullsummenspiel. Die US-Sorte WTI beendete den Tag sogar teurer als er begonnen wurde. Anlässe hierfür gab es einige, aber wenige waren überzeugend. Zum einen werden die im Laufe des Tages wieder gestiegenen Ölnotierungen damit begründet, dass sich Russland kritisch zu der Strategie Obamas, einige syrische Oppositionsgruppen zu unterstützen, äußerte. Moskau sieht in der Unterstützung den Bruch internationalen Rechts. Zum anderen werden technische Reaktionen auf die letzten Kursverluste genannt. Einige Marktteilnehmer würden in einem generell fallenden Markt Positionen glattstellen, um erste Gewinne aus der Abwärtsspekulation zu ziehen. An den Ölbörsen können den Marktteilnehmer nämlich auch auf fallende Ölpreise wetten.

Der Euro verlor nur kurz vor Handelsende. Er stabilisierte sich innerhalb der zuletzt erreichten Preisspanne. Schlechter als erwartete Arbeitsmarktdaten aus den USA sorgten für einen kurzen Aufstieg des Euro. Leider war er nicht von Dauer und so überwogen wieder die grundlegenden Faktoren aus der Geldpolitik der Fed und der EZB. Diese wirkten sich zuletzt auf den Euro schwächend aus.

Die Märkte bewegen sich heute Morgen noch nicht eindeutig. Allein die Nordsee-Sorte Brent gibt etwas nach. Im Vergleich zu gestern Morgen kostet die Tonne Gasöl aktuell 837,00 Dollar . Das Barrel Rohöl wird in New York zu 92,94 Dollar und in London zu 97,92 Dollar gehandelt. Der Euro steht gegenüber dem US-Dollar bei 1,2919 Dollar .

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise steigen etwas, nachdem sie gestern Mittag schon tiefer standen. Die Ölpreis-Entwicklung machte die anfänglichen Preisnachlässe wieder zunichte. Der Euro bleibt schwach, stabilisiert sich aber. Eine Chance, den Euro wieder zu stärken, sehen wir in der nächsten Zeit nicht.

Der Binnenmarkt ist wieder voll da. Unsere Nutzer kaufen wieder verstärkt. Mit Blick auf die kurzfristige Entwicklung ist das auch kein Wunder. Immerhin gab es diese Woche erhebliche Preisnachlässe, die jetzt ihr Ende finden könnten. Gemäß unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl signalisieren die Kunden mit ihrem Kaufverhalten, dass sie die Heizölpreise für sehr gut halten.

In der Entwicklung erwarten unsere Leser mehrheitlich sinkende Preise. Der Wert von 84 % ist relativ hoch und stabil zum Vortag. Dennoch wurde ein großer Teil des zu erhoffenden Abschwungs bereits ab gestern Mittag wieder zunichte gemacht.

Das mathematische Tiefpreis-System zeigt kein Kaufsignal. Das deckt sich mit der Preiserwartung der Leser. Viele Kunden beurteilen die Preise sinnvollerweise im wirtschaftlichen und politischen Kontext und im Zusammenhang mit dem eigenen Heizölvorrat. Das kann unsere Mathematik nicht bieten. Sie leitet Signale einzig aus der Preisbewegung der Vergangenheit ab.

Der Preistrend weist nur im kurzfristigen Bereich schwach aufwärts. Innerhalb des Aufwärtstrends weist die aktuelle Entwicklung aber steil abwärts. Dies wurde gestern zum Abend hin beendet. Es sieht so aus, als blieben die Heizölpreise im fast seitwärts gefassten leichten Aufwärtstrend. Wir gehen davon aus, dass wir einen guten Moment für einen Heizölkauf erreicht haben. Es bleibt festzuhalten, dass der aktuelle Heizölpreis deutlich günstiger ist als in den letzten Jahren.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein. Die prinzipiell freundliche Marktausrichtung ist kein Dauerzustand.

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