Unseren neuen Kommentar für den 17.01.19 finden Sie hier.


Heizölpreise: Ölpreise nach Höhenflug etwas entspannter

Internationaler Markt

Das in den letzten Tagen erreichte Preisniveau an den Ölbörsen scheint sich nun zu festigen. Es stützen die überwiegend bullischen Impulse. Die Bestandsdaten des DOE melden einen weiteren Rückgang der Rohölvorräte in den USA. Sie deuten auch in dieser Woche darauf hin, dass die Produzenten des Abkommens zur Fördermengenbegrenzung ihrem Ziel, die weltweiten Bestände sinken zu lassen und den Markt wieder ins Gleichgewicht zu bringen, immer näher rücken. Einer erneuter Anstieg der US-Ölproduktion wurde vom Markt schlichtweg außer Acht gelassen. Zudem legten Russland und Saudi-Arabien, die Hauptakteure der Vereinbarung, noch einmal nach und versicherten, die Zusammenarbeit (in welcher Art und Weise auch immer) über 2018 hinaus fortführen zu wollen. Zusätzlich verkündete der OPEC-Generalsekretär, dass die steigende US-Schieferölproduktion nicht mehr als Gefahr gesehen werde. Aufgrund einer in Zukunft wachsenden Ölnachfrage wird diese Entwicklung von Seiten der OPEC positiv aufgenommen.

Für den Dollar ging es gestern im Devisenhandel turbulent zu. Zunächst wurde er von Äußerungen des US-amerikanischen Finanzministers Steven Mnuchin und Aussagen Mario Draghis bei der EZB-Pressekonferenz belastet. Erst am späteren Abend rettet Trump kurzzeitig den Dollar mit seinem geäußerten Wunsch, er wolle den Dollar wieder fester sehen. Dieser stützende Impuls konnte über Nacht nicht weiter anhalten. So startet der Dollar heute Morgen wieder auf einem niedrigerem Niveau. Der Fokus liegt heute auf anstehenden Konjunkturdaten und einer geplante Rede des US-Präsidenten beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Die Stärke des Dollar spielt für die Entwicklung der Ölpreise eine erhebliche Rolle. Der Handel mit Öl wird für alle Marktteilnehmer, die außerhalb des Dollar-Raums zu Hause sind, günstiger, wenn der Dollar an Wert verliert. Für die deutschen Verbraucher ist diese Entwicklung zunächst recht günstig, jedoch nutzen viele Spekulanten diese Momente, um sich mit Öl einzudecken.

Die Ölnotierungen starten heute Morgen unter dem Niveau von gestern Morgen in den Tag. Das Barrel der US-Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) kostet zurzeit 65,43 Dollar . Die Nordseesorte Brent steht bei 70,29 US-Dollar das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 625,50 Dollar gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,8018 Euro zu haben. Damit kostet der Euro 1,2465 Dollar . Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Handelsauftakt des Vortages an.

Nationaler Markt

Die Heizölpreise bewegen sich heute Morgen deutschlandweit uneinheitlich. Wie man in unserer aktuellen Heizölpreis-Tendenz gut sehen kann, befinden sie sich mittig im aufwärtsgerichteten Trendkanal unserer 3-Monatsansicht. 100 Liter schwefelarmes Heizöl bei einer Standardlieferung (3000 Liter) kosten heute Morgen wieder deutlich über 61 Euro.

Im Binnenmarkt ist es aufgrund des Preisanstieges der vergangenen Tage wieder etwas ruhiger geworden. Kunden, die aktuell den Markt beobachten, sichern sich jetzt mit einem Heizölkauf ab. Diese Information können Sie unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl entnehmen. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Nimmt die Anzahl der Bestellungen im Verhältnis zu den Anfragen zu, spricht das für eine hohe Kaufbereitschaft. Aktuell steht die Kaufbereitschaft auf höchstem Niveau.
Unsere Lesereinschätzung liegt aktuell auf einem Wert von 63 Prozent für die Erwartung an fallende Heizölpreise und hat somit zum Vortag leicht abgenommen. Die Aussagen des Schwarm-O-Meters und der Lesereinschätzung können als Empfehlung unserer Kunden für einen Heizölkauf gewertet werden.

In unserer kurzfristigen 3-Monatsansicht befindet sich der Heizölpreis im mittleren Bereich des aufwärtsgerichteten Trendkanals. Auch in den mittel- (12 Monate) bis langfristigen Ansichten (36 und 60 Monate) unserer Heizölpreis-Tendenz sind stabile Aufwärtstrends zu sehen. Einzig unsere längerfristige 120-Monatsansicht hält ihren Abwärtstrend.

Unser Rat an alle Unentschlossenen lautet: Sollte Ihr Tank eine Füllung verlangen, kaufen Sie jetzt. Wollen Sie noch etwas spekulieren? Decken Sie sich mit Teilmengen ein! So bleibt Ihnen bei einem weiteren Anstieg wieder etwas mehr Spielraum.

Damit Sie beim Heizölkauf bestmöglich sparen können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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