Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise: Das passt schon

Internationaler Markt

Der Strom klassischer Marktdaten blieb gestern blass. Es wurde viel gemeldet und wenig bewirkt. Wirtschaftszahlen aus China sind nahe an den Erwartungen. Markteinschätzungen der OPEC (Ölexportierende Staaten) und der EIA (Statistikabteilung des US-Energieministeriums) lauten für die jüngere Vergangenheit, die Gegenwart und die nahe Zukunft gleich. Für den Ölmarkt ist das in Ordnung. Er wird von den Rechercheuren stressfrei eingeschätzt. Das lässt Potenzial für positive Überraschungen. Eine deutete sich gestern an. Die Ölhäfen in Libyen sollen am kommenden Sonntag wieder öffnen. Wenn es klappt, stünden dem begehrten schwefelarmen Rohöl zumindest ausreichende Transportwege zur Verfügung. Das käme vor allen Dingen Europa zugute. Bevor die Nachricht in spürbare Preisrückgänge umgesetzt wird, wollen Finanzjongleure allerdings Taten sehen. In dieser Angelegenheit bin ich ausnahmsweise einmal bei ihnen.

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise geben weiter nach. Gestern durfte der Dollar mal wieder für kleine Geschenke sorgen. Von den Ölnotierungen und aus dem Binnenmarkt kam kein Beitrag. Alles läuft ruhig. Die Aussichten hellen sich auf. Für Preise im Bereich der alten Jahrestiefstände sieht es in den kommenden Wochen recht gut aus, rein spekulativ selbstverständlich. Wer sich auf die Wette einlassen will, sollte einen ausreichenden Restbestand im Tank haben, die Marktentwicklung eng am PC oder mit unserer Smartphone-App verfolgen und Nerven behalten, wenn die Preisrichtung kurzzeitig nicht stimmt. Wer Spekulieren doof findet, hat derzeit keinen Grund, sich zu ärgern. Heizöl ist billiger als vor 12 und vor 24 Monaten. Es ist also bedenkenlos kaufbar. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es schlau ist, sich um die Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu kümmern. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren e-Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

Der Markt in Stichworten

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: China bleibt auf wirtschaftlichem Expansionskurs
Konjunkturaufhellung in den USA

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Rohölangebot übertrifft Rohölnachfrage
OPEC-Quote könnte Überversorgung bald erhöhen
Geringe US-Ölimporte
US-Rohölförderung auf 24-Jahres-Hoch
US-Dollar im Abwärtstrend

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