Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise: Die USA drehen auch daran

Internationaler Markt

Die institutionalisierten USA beherrschen es ausgezeichnet, Unmut und Verachtung auf sich zu ziehen. Dabei muss man nicht unbedingt an PRISM und Snowden, an das Ausspionieren von Freunden und an den langen Arm ihrer Gewalt denken, der selbst im fernen Europa Politiker wie Marionetten agieren lässt, sie sogar in Kriege und Sanktionen involviert, die gegen ihre eigenen Interessen gerichtet sind. Es reicht, sie, die USA, am Umgang mit ihrem Geld- und Finanzsystem zu messen. Genau genommen ist das Dollarsystem nicht ihr Geldsystem, sondern das der Welt. Das ist es nicht, weil die Welt das will, sondern weil die USA das wollen. Die Geldpolitik der USA kommt in keiner Weise der Verantwortung nach, die ihre Position erfordert. Sie ist allenfalls nationale Geldpolitik. Mehr noch als das Wohl des Volkes vertritt sie aber das Wohl einer Klientel. An den Ölbörsen führt das gerade dazu, dass die Notierungen steigen. Aktuell wird der Vorgang von Vorstellungen steigender Nachfrage befruchtet. Das klingt nach einem physischen Grund. Es könnte sich bald als manipulierter Grund herausstellen. Und dann ist da noch das Euro-Problem, das den Dollar gegenüber der Gemeinschaftswährung anziehen lässt. Für die zugrunde liegende Fehlkonstruktion kann man die USA nicht verantwortlich machen. Die wurde allenfalls durch den Dollar inspiriert, nicht aber institutionalisiert.

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise steigen. Heute Morgen werden sie von den Öl- und den Devisenbörsen getrieben. Der Binnenmarkt ist als Impulsgeber nicht dabei. Er ist entspannt, aber mancherorts mit ungewöhnlich langen Lieferzeiten unterlegt. Die weitere Entwicklung der Preise lässt mehr Sorgen- als Freudenfalten aufziehen. Durch die nicht stoppbare Gelddruckerei und die Rückkehr der Euro-Probleme wird die eigentlich gute Versorgungslage bullisch überschattet. Da muss man sich schon am noch intakten kurzfristigen Seitwärtstrend festhalten, um keine schlechte Stimmung zu bekommen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es schlau ist, sich um die Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu kümmern. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren e-Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

Der Markt in Stichworten

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: API-Bestandsdaten
Gute US-Konjunkturdaten
Rohölbedarf soll deutlich steigen
New Yorker Notenbankchef dementiert Ende der lockeren Geldpolitik
Einige kleine Infrastrukturstörungen
Eskalationsgefahr in Ägypten

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Chinas Wirtschaft scheint in die Knie zu gehen
Produktenangebot soll deutlich steigen
Alte Industrienationen brauchen immer weniger Öl
OPEC, EIA und IEA Monatsberichte

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