Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise: Dollar rauscht abwärts

Internationaler Markt

Überraschungen hat der Ölmarkt derzeit nicht zu bieten. Gleichwohl sind die Börsen bewegt. Am Ende des Handels standen die europäischen Öltitel aber doch nahe ihrer Anfangskurse. Außer Spesen nichts gewesen. Der Satz gilt nicht für den Devisenhandel. Der Dollar legte einen flotten Abgang an den Tag. Finanzjongleure zeigten sich von den für das dritte Quartal aufgearbeiteten US-Arbeitsmarktdaten tief beeindruckt. Sie geben wenig Hoffnung, dass die Konjunktur anzieht. Die Frustration der Anleger wäre am Aktienmarkt besser aufgehoben. Da der aber gerade unter dem Stimulus der Gelddruckerei heiß läuft, bekam der Dollar den geballten Unmut ab. Schön für uns. In Europa wird Öl dadurch billiger.

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise geben nach. Sie folgen dem Ruf des Dollars. Die Ölnotierungen tragen wenig zur Preisbewegung bei. Der Binnenmarkt ist sehr ruhig. Obwohl die Bevorratungssaison läuft, hat er keine preistreibenden Impulse zu bieten. Die freundliche Lage dürfte sich sobald nicht ändern. Im Gegenteil, die gute globale Versorgung spricht für weiteren Preisnachlass. Es ist die Zeit der Jäger günstiger Kaufmomente. Aber Vorsicht, das undurchschaubare Theater um das Geld- und Finanzsystem kann eine logisch scheinende Spekulation unangenehm durchkreuzen. Verfolgen Sie den Gang der Preise eng mit Hilfe unserer Tools, im Internet oder mobil mit unserer Smartphone-App . Wenn Ihnen die Spekulation nicht gefällt, können Sie bedenkenlos sofort kaufen. Der Heizölpreis ist deutlich günstiger als zur vergleichbaren Zeit der Vorjahre. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es schlau ist, sich um die Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu kümmern. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren e-Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

Der Markt in Stichworten

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Fortsetzung der lockeren Geldpolitik
China importierte im September unerwartet viel Öl
Einige kleinere Infrastrukturstörungen

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: US-Bestandsdaten
Schlechte US-Arbeitsmarktdaten
US-Dollar im Abwärtstrend
Iran und USA reden über das Atomprogramm
Diverse Länder melden steigende Ölproduktion

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: KlausBergmann@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen