Unseren neuen Kommentar für den 26.09.18 finden Sie hier.


Heizölpreise: Geldpolitik kein Thema

Internationaler Markt

Die nächste FED-Sitzung zur Geldpolitik findet im September statt. Finanzjongleure haben somit ein paar Wochen Ruhe vor der für sie ätzenden Diskussion über ein Ende der exzessiven Geldspritzen. Am Freitag kam prompt wieder Partystimmung an den Ölbörsen auf. Getragen wurde sie von den überraschend hohen Zahlen zu den chinesischen Ölimporten und ein paar guten Konjunkturdaten aus China und den USA. Schnell wechselte das charttechnische Bild von bärisch auf bullisch mit der Folge, dass die Ölnotierungen als selbstverstärkende Bewegung stiegen. Zu allem Überfluss, zumindest aus Sicht europäischer Ölkonsumenten, drehte der Dollar ebenfalls von bärisch auf bullisch, was nach dem intensiven Abgang der letzen Wochen schon aus Konsolidierungsgründen zu erwarten war. Die Freundlichkeit der letzten Tage ist passé. Es sei aber angemerkt, dass alle Kurse, Öl und Dollar, deutlich unter den zwölf Monate alten Vergangenheitswerten notieren. Die auf diesem Zeitraum basierenden Trends weisen abwärts. Der Dreijahrestrend zeigt eine Seitwärtsbewegung an.

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise ziehen wieder an. Vor dem Wochenende kamen die Aufstiegssignale von den Öl- und Devisenbörsen. Der Binnenmarkt ist sommerlich ruhig. Er hat keinen Einfluss auf die Preisbildung. Die findet nun bei kurz-, mittel- und längerfristiger Betrachtung im Abwärtstrend statt. Diese Tatsache verhindert nicht, dass die Preise steigen. Sie bietet lediglich die Hoffnung, dass der Anstieg unkritisch für den weiteren Verlauf ist. Bedenken hierzu gibt es auf Grund der Flut frischer US-Dollar. Für die Trendaussage sprechen eine tendenziell schwache Weltkonjunktur und ein gutes Ölangebot. Die Heizölpreise sind übrigens weiterhin deutlich billiger als vor einem Jahr. Sie tendieren gegen das Vorvorjahresniveau. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es schlau ist, sich um die Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu kümmern. Wer nicht in den zukünftigen Minderverbrauch investieren mag, könnte mit dem Kauf von Zertifikaten den CO2-Ausstoß des verfeuerten Heizöls kompensieren. Infos dazu gibt es hier.

Der Markt in Stichworten

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Ein paar gute Konjunkturdaten aus China und USA
China braucht sehr viel Öl
Fortsetzung der lockeren Geldpolitik
Spannungsbedingte (sozial, politisch) Ausfälle in wichtigen Ölstaaten
Einige kleinere Infrastrukturstörungen

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Alte Industrienationen brauchen immer weniger Öl
Chinas Wirtschaft noch nicht bei alter Stärke
Hohes Ölangebot am Weltmarkt

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