Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise: Geringere Inflation dank Heizöl

Internationaler Markt

Die Krisenherde im Nahen Osten werden wiederentdeckt, weil das Label Al-Kaida drauf steht. Syrien und der Irak könnten auseinander brechen und daraus könnte ein neuer totalitärer Staat entstehen. Das ist nicht neu, aber wenn die Medien diese Variante aufgreifen, dann verändert dies die Wahrnehmung an den Börsen und das ist schlecht für die Ölnotierungen. Diese könnten steigen, weil die Angst vor einem Engpass geschürt wird. Noch ist das nicht der Fall, aber die Wahrscheinlichkeit wird täglich größer. Die USA zeigen sich wieder einmal unrühmlich, indem sie nun die jetzigen Machthaber im Irak aufrüsten, damit sie den Kampf gegen ein vermeintlich islamistisches Regime aufnehmen können. Dabei führen mehr Waffen kaum zu einer Sicherung der Situation. In der neueren Geschichte des Iraks ist die Verbindung zu den USA mehr als unglücklich. Erst rüsteten die USA Saddam Hussein auf, dann befreien sie den Irak von ihm und stürzen das Land ins Chaos, um nun wieder neues Kriegsgerät zu liefern. Das Vorgehen hat hohes Potenzial sich preistreibend auf die Ölpreise auszuwirken. Aber aktuell werden eher Finanzmarktthemen gehandelt und der Devisenmarkt gibt die Impulse. Nächste Woche führt die EZB wieder ein Stück im Theater der Weltwirtschaft auf und es mehren sich die Stimmen, die vor einer weiteren Zinssenkung warnen. Eine weitere Zinssenkung könnte sich ebenfalls preistreibend auf die Heizölpreise auswirken.

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise bewegen sich im Durchschnitt kaum. Mit der Bekanntgabe der Inflationsrate ist es amtlich, was Sie als Heizölverbraucher schon längst wissen, aber oft in den Medien falsch dargestellt wurde. Der Heizölpreis ist zurzeit relativ günstig und eben deutlich günstiger als in den letzten zwei Jahren. Der neuerliche Preisnachlass lässt gut informierte Verbraucher die Gunst der Stunde nutzen. Viele unserer Nutzer sind der Meinung, dass wir einen guten Kaufzeitpunkt erreicht haben. Aufgrund der eher widrigen Aussicht, können wir dem nur zustimmen. Wer auf noch günstigere Heizölpreise spekulieren will, sollte das Geschehen eng verfolgen, am PC oder mit der Heizölpreise-App für Smartphones. Wer Spekulieren ablehnt, sollte kaufen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es schlau ist, sich um die Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu kümmern. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren e-Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

Der Markt in Stichworten

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Libyen liefert weiterhin kein Öl
Diverse kleinere und mittlere Lieferstörungen
US-Notenbank pumpt weiterhin viel Geld in den Markt

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Schwache Konjunkturdaten aus China, USA und Europa
Saudi Arabien befürchtet erhebliches Überangebot
Weitere Steigerung der US-Exporte erwartet
Weitere Steigerung des globalen Rohölangebots erwartet

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