Unseren neuen Kommentar für den 24.01.17 finden Sie hier.


Heizölpreise: Kürzungsmeldungen wirkungslos

Internationaler Markt

Bestimmend am Ölmarkt ist nach wie vor die Umsetzung der Produktionsmengenkürzung durch die OPEC (Organisation Ölexportierender Länder) und einige andere wichtige Förderländer. Inzwischen überwiegen die Zweifel bzw. die Vorsicht der Marktteilnehmer. Neueste Meldungen über bereits eingeleitete oder gar umgesetzte Kürzungen einiger Ölproduzenten hatten nicht mehr den gewünschten stabilisierenden Effekt. So fielen die Rohölpreise im Verlauf des gestrigen Handelstages weiter ab. Am Donnerstag ist ein weiteres Treffen einiger OPEC-Mitglieder in Abu Dhabi geplant. Thema wird eine zuverlässige Kontrolle der Kürzung der Fördermengen sein. Sollte auf diesem Treffen die Möglichkeit eines Kontrollgremiums gefunden werden, könnte dies die Preise wieder stützen.

Am Devisenmarkt konnte unsere europäische Gemeinschaftswährung am Ende des Handelstages ihr Niveau vom Vortag halten. Die Aufmerksamkeit richtet sich derzeit auf die bevorstehende Rede Donald Trumps. Diese wird sehr wahrscheinlich neue Impulse liefern.

Die Notierungen an den Ölbörsen starten heute Morgen niedriger als gestern. Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) kostet zurzeit 51,08 Dollar . Die Nordseesorte Brent steht bei 53,89 US-Dollar das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 471,50 Dollar gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,9475 Euro zu haben. Damit kostet der Euro 1,0554 Dollar . Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Vortag an.

Nationaler Markt

Die Heizölpreise richten sich deutschlandweit weiter abwärts, verbleiben aber noch mittig im Aufwärtstrend. Den erkennen Sie aktuell sehr gut in der 12-Monats-Ansicht unserer Heizölpreis-Tendenz.

Der Binnenmarkt hat sich insgesamt etwas beruhigt. Diejenigen, die an einem Heizölkauf dringend interessiert sind, nutzen auch die aktuellen Preise. Wer allerdings noch etwas Raum hat, beobachtet lieber. Dies spiegelt sich in unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl wider. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Die so ermittelte Kaufbereitschaft steht nur noch auf mittlerem Niveau. Unsere Lesereinschätzung ist seit gestern um zehn Prozentpunkte auf einen Wert von 89 Prozent für die Erwartung an fallende Heizölpreise gestiegen.

In unserer kurzfristigen 3-Monatsansicht bewegen sich die Preise inzwischen wieder an der unteren Grenze des Aufwärtstrendkanals. Die Trends der mittel- und längerfristigen Ansichten zeigen stabil aufwärts. Lediglich in den ganz langfristigen Ansichten deuten die Trendkanäle abwärts.

Unser simpler Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Ihr Tank demnächst eine Füllung verlangt und Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie jetzt kaufen. Die Preistrends weisen nur in den längerfristigen Bereichen abwärts. Diese Konstellation legt keine Spekulation auf fallende Ölpreise nahe. Wenn Sie hingegen genügend Heizöl im Tank haben und den spekulativen Kick lieben, riskieren Sie es auf bessere Preise zu setzen.

Damit Sie beim Heizölkauf bestmöglich sparen können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

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Heizölpreise-Chart vom

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