Unseren neuen Kommentar fテシr den 02.12.16 finden Sie hier.


Heizテカlpreise: Neue Hoffnung wegen schlechter Konjunktur

Internationaler Markt

Wテ、hrend hierzulande die Konjunktur wieder etwas freundlicher gesehen wird als zuletzt, wird dies in den USA anders gesehen. Die Teilnehmer an den テ僕bテカrsen sind von der Konjunkturerwartung in Europa und China enttテ、uscht. Aber auch in den USA wird nicht alles rosarot gesehen. Somit geht das bテカrseninterne Gespenst der テ彙erversorgung des Marktes um, das fテシr fallende テ僕preise sorgt. Die zuletzt gewonnenen Hテカhen scheinen erneut ins Wanken zu kommen. Zusテ、tzlich hat Saudi-Arabien die Ankテシndigung einer Preissenkung wahrgemacht. Zurzeit nur fテシr die USA, aber diese Senkung zeigte auch Wirkung fテシr alle anderen テ僕preise. Gestern Abend war es dann soweit. Die Kurse gaben nach und die technischen Anschlussverkテ、ufe sorgten fテシr einen ordentlichen Abgang. Die Unterstテシtzungsmarke von 80 Dollar pro Barrel der US-Sorte WTI wurde gerissen und zog etliche Verkaufsorders nach sich. Leider ist das Gespenst kein verlテ、sslicher Partner fテシr tiefe テ僕preise.

Der Euro konnte sich trotz der starken Bewegungen am テ僕markt behaupten, sodass wir Hoffnung haben, dass sich nach den letzten Preisanhebungen eine Entspannung einstellen kテカnnte. Der Euro wurde von den relativ guten Aussichten in Deutschland getragen. Insbesondere der Maschinenbau und die Stahlindustrie schauen aktuell positiv in die Zukunft. Was gut fテシr den Euro ist, ist gut fテシr den deutschen Heizテカlverbraucher. Ein starker Euro macht den テ僕import billig und damit das Heizテカl gテシnstig.

Heute Morgen wird der Abgang von gestern Abend bestテ、tigt. Auch der Euro kann sich gegenテシber dem Dollar behaupten. Die Tonne Gasテカl kostet aktuell 739,50 Dollar . Das Barrel Rohテカl wird in New York zu 78,22 Dollar und in London zu 84,10 Dollar gehandelt. Der US-Dollar kostet 0,7986 Euro . Damit kostet der Euro 1,2522 Dollar .

Nationaler Markt

Unsere Heizテカlpreise geben nach. Sie wurden in den letzten Tagen deutlich nach oben gezogen. Der Trendkeil lテカste sich leider in einem kurzfristigen Aufwテ、rtstrend auf. Ob die Aufwテ、rtsbewegung in dieser Dynamik hテ、lt, wagen wir wegen der internationalen Marktlage zu bezweifeln.

Der Binnenmarkt verhテ、lt sich abwartend. Er ist deutlich ruhiger als in den letzten Wochen. Das ist die direkte und vollkommen richtige Reaktion auf die letzten Preissteigerungen. Dennoch raten wir immer zu einer Prognose-Entscheidung im Gegensatz zur Vergangenheitsbetrachtung. Sie sollten sich also die Frage stellen, ob es wahrscheinlicher ist, dass der Heizテカlpreis innerhalb der Ihnen zur Verfテシgung stehenden Zeit sich so entwickelt, dass Sie ohne Notbestellung zu einem gテシnstigeren Einkauf gelangen, egal wie der Preis vorher stand. Der Handel hat weiterhin gut zu tun, sodass die Lieferzeiten nur langsam sinken. Fテシr Notbelieferungen findet sich allerdings immer ein Anbieter. Das ist nur eine Frage des Aufschlags. Unser Schwarm-O-Meter fテシr Heizテカl, das das Kaufverhalten der Kunden ins Verhテ、ltnis zu ihren Preisanfragen setzt, steht nun etwas hテカher als durchschnittlich.

Der Glaube an gテシnstigeres Heizテカl ist bestテ、ndig, aber unterschiedlich stark ausgeprテ、gt. Die Lesereinschテ、tzung steht mit einem Wert von 68 Prozent Zuversicht eher zurテシckhaltend da. Wenn die Heizテカlpreise wirklich gテシnstiger erwartet werden, liegt der Wert gerne テシber 80 Prozent. Die Medien haben von dem letzten Preisanstieg noch nichts mitbekommen. Das irritiert naturgemテ、テ.

Das mathematische Tiefpreis-System zeigt kein Kaufsignal mehr. Durch den letzten Preisanstieg ist dies auch kaum mテカglich und leicht verstテ、ndlich. Noch vor kurzem stand der Preis deutlich tiefer. Allerdings sollte man zumindest zum Trost auf den Vergleich mit den Vorjahren verweisen. Dieser kommt zu einem glテ、nzenden Ergebnis fテシr dieses Jahr.

Die Preistrends weisen in den lテ、ngerfristigen Bereichen abwテ、rts. Im kurzfristigen Bereich ist der Abwテ、rtstrend beendet. Der Preiskeil muss zugunsten eines Aufwテ、rtstrends aufgegeben werden. Dieser kテカnnte bald wieder drehen. Letztendlich bleibt aber nur die Tatsache, dass es zurzeit schlicht in die falsche Richtung geht. Man selbst sollte die Spekulation deswegen nicht テシbertreiben, sonst kann sie in einem persテカnlichen Misserfolg enden.

Im テ彙rigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maテ殤ahmen und Verhaltensweisen entwickeln mテシssen, um zukunftsfテ、hig zu sein. Die prinzipiell freundliche Marktausrichtung ist kein Dauerzustand.

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