Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise: Poker zwischen den Blöcken

Internationaler Markt

Der gestrige Tag war mal wieder ein guter Tag für den deutschen Heizölverbraucher. Die Heizölpreise gaben nach. Auf der Grundlage geringer fundamentaler Nachrichten verlor der Dollar gegenüber dem Euro. Es wurde eine Umfrage unter der mittelständischen US-Wirtschaft veröffentlicht, die schlechter ausfiel als erwartet. Außerdem befinden sich die Notenbanken der USA und der EU in einem Pokerspiel, in dem die EZB das zurzeit bessere Blatt zu haben scheint. Während die US-Notenbank aus Ihrer Politik des lockeren Geldes heraus will, aber keinen Ausweg findet, schaffte es die EZB mit der letzten Leitzinssenkung zu überraschen und polterte noch hinterher, sie habe noch weitere Optionen. Der Ölmarkt gab sich ebenfalls impulslos und folgte den schwachen Aktienmärkten. Technische Reaktionen und Gewinnmitnahmen führten zu Kursverlusten. Diese Kombination ist für den Heizölpreis eine Erleichterung. Allerdings wird dem Dollar bereits mit der Veröffentlichung der nächsten Arbeitsmarktdaten bereits wieder neue Stärke eingeredet. Ob diese kommt, wird sich im Laufe der Woche zeigen.

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise sind erfreulicherweise gefallen und befinden sich in den kurz- bis langfristigen Trends auf einer schönen Abwärtsfahrt. Hinzu kommt, dass Heizöl deutlich billiger ist als in den vergangenen Jahren. Dies ist eine gelungene Abwechslung zum sonstigen Energiepreisanstieg und der gefühlten Kostensteigerung der Lebenshaltungskosten. Unsere Nutzer lagen mit der gestrigen Einschätzung goldrichtig. Knapp 65 Prozent meinten, dass der Heizölpreis weiter fällt. Die Binnennachfrage ist wetterbedingt ruhig. Der Einfluss auf die Preise für Heizöl ist damit gering. Wir gehen davon aus, dass es im Zickzack-Kurs weiter nach unten geht, aber keine großen Einsparungen mehr erreicht werden. Nutzen Sie die Möglichkeiten der Marktverfolgung auch mit unserer Heizölpreise-App für Smartphones. So können Sie jederzeit von überall aus reagieren, wenn sich das Blatt wendet. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es schlau ist, sich um die Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu kümmern. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren e-Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

Der Markt in Stichworten

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Entwicklung in Libyen
China bleibt auf wirtschaftlichem Expansionskurs
Fortsetzung der lockeren Geldpolitik

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: OPEC erhöht Angaben über Ölschiefervorkommen
Geringe US-Ölimporte
Ölangebot übertrifft Ölnachfrage

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