Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise: Technische Impulse überwiegen

Internationaler Markt

Die OPEC bleibt bei Ihrer Wachstumsprognose zur Ölnachfrage. Damit entsteht aber kein neuer Impuls für steigende Kurse. Am vergangenen Freitag überwogen eher technische Verkaufssignale. Ein weiterhin fester Dollar führte bei den Ölnotierungen zu Kursverlusten, die ihrerseits automatische Verkaufsorders nach sich zogen. Die Preise fielen, um im späten Handel wieder anzuziehen. Unter dem Strich kam nichts heraus. Auch die Demonstrationen in Spanien am Sonntag werden kaum Eindruck auf den Euro-Kurs machen, da doch erst am Donnerstag weitere spanische Anleihen zu einem günstigeren Kurs abgesetzt werden konnten. Die allgemein bullische Stimmung an den Aktienmärkten scheint an ihre Grenzen zu kommen. Die realwirtschaftlichen Meldungen sind schlicht zu schlecht und die Aktien- wie Rohstoffmärkte zogen in der Vergangenheit zu stark an. Die Kritik aus der Bankenbranche an der Niedrigzinspolitik der Zentralbanken trägt ihren Anteil an der Verunsicherung der Anleger bei. Auch in der Wochenendausgabe des Wallstreet Journals wird bereits von einer Abkehr dieser Politik schwadroniert, allerdings ohne irgendwelche konkreten Anhaltspunkte zu nennen. Und so bleiben den Anlegern gerade wegen der niedrigen Zinsen kaum Alternativen zu Aktien und Rohstoffen, sofern man nicht sein Geld in Immobilien anlegen will.

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise bewegen sich kaum. Die Nachfrage bewegt sich auf niedrigem Niveau. Auslöser hierfür dürfte das milde Wetter, die Feiertage und die letzten Preissteigerungen sein. Im kurzfristigen Abwärtstrend haben wir die obere Grenze erreicht. Es wird sich in dieser Woche zeigen, ob der Abwärtstrend in eine Seitwärtsbewegung umschlägt. Dennoch sei allen Verbrauchern gesagt, dass die Heizölpreise ca. 5 Prozent unter den Vorjahrespreisen liegen und somit ein Kauf eine gute Einsparung darstellt. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es schlau ist, sich um die Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu kümmern. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren e-Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

Der Markt in Stichworten

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: EZB macht Geld locker
FED sieht Gelddrucken nach wie vor positiv
Einige kleine Infrastrukturstörungen
China wächst weiterhin
Spannungen in Nordafrika, Nahost und Nordkorea

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: US- und Nordseeförderungen steigen
Saudi Arabien will Förderkapazitäten ausbauen
Sehr viel Öl am Markt
EIA-Monatsbericht prognostiziert schwache Nachfrage
Alte Industrienationen brauchen immer weniger Öl

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