Unseren neuen Kommentar fテシr den 27.06.17 finden Sie hier.


Heizテカlpreise: Uneinheitliche Wirtschaftsdaten geben Abwテ、rtsspielraum

Internationaler Markt

Die テ僕bテカrsen sind gestern ruhig in den Tag gestartet. Sie legten spテ、ter zu, verloren aber zum Abend hin mehrheitlich. Begrテシndet wird die Berg- und Talfahrt mit uneinheitlichen Konjunkturdaten. Zunテ、chst テシberraschten die US-Arbeitsmarktdaten positiv. Im Verlauf des Tages enttテ、uschten die US-Daten テシber die Industrieproduktion, die als gering gestiegen erwartet wurden. Letztlich fielen sie aber deutlich. Dabei blieb die Differenz zwischen Erwartung und ermittelten Werten unter einem Prozentpunkt. Dies kann wieder als Beleg dafテシr gesehen werden, dass nicht die reale Wirtschaft hinter den Preisbewegungen steckt, sondern die Psychologie der Spekulation. Die Ukraine-Krise blieb auch gestern der nach unten begrenzende Faktor. Der runde Tisch in Kiew hat nichts gebracht und ist vertagt worden. Zeitgleich droht Russland mit einem Lieferstopp fテシr russisches Gas und fordert die EU auf, in die Ukraine stabilisierend zu investieren. Die USA und die EU suchen in Reaktion auf die テеテ歹rungen Putins den Schulterschluss und drohen ihrerseits mit weiteren wirtschaftlichen Sanktionen. Auch in der EU kommt es zu Lieferengpテ、ssen, sollte Russland seine Drohung wahrmachen. Ein Drittel des Gases der EU wird aus Russland bezogen.

Der Euro wurde ebenfalls aus den gleichen Grテシnden, die bei den テ僕preisen wirkten, auf Berg- und Talfahrt geschickt. Allerdings mit anderen Vorzeichen. Zunテ、chst konnte der Dollar erheblichen Boden gut machen, um ihn dann spテ、ter wieder zu verlieren. Insgesamt steht der Euro stabiler da als vorgestern. Ungemach droht dem deutschen Heizテカlverbraucher durch die EZB. Gestern lieテ ein weiterer Notenbanker verlauten, dass die EZB an unkonventionellen Eingriffen in den Finanzmarkt arbeitet. Ziel ist es, den Auテ歹nwert zu drテシcken und die Inflation zu befeuern. Mittelfristig erwarten wir von dieser Seite einen preistreibenden Einfluss, nachdem der Wert der Gemeinschaftswテ、hrung gegenテシber dem Dollar stテ、ndig stieg und fテシr gテシnstige Heizテカlpreise sorgte.

Die Charttechnik gab gestern eher Verkaufsimpulse ab, sodass sich die letzte Abwテ、rtsbewegung mit der technischen Analyse der テ僕notierungen deckte. Weitere Gewinnmitnahmen sind mテカglich.

Heute Morgen steigen die Notierungen wieder leicht. Die Tonne Gasテカl kostet 913,45 Dollar. Das Barrel Rohテカl wird in New York zu 101,85 Dollar und in London zu 109,22 Dollar gehandelt. Der Euro steht bei 1,3711 Dollar.

Nationaler Markt

Unsere Heizテカlpreise halten in dem Moment inne, in dem sie den kurzfristigen Trendkanal nach oben zu durchbrechen drohten. Mittelfristig sieht es genauso aus, wテ、hrend der langfristige Trend weiterhin nach unten weist. Im Jahresvergleich steht der Heizテカlpreis immer noch gut da. Unsere Nutzer sind nicht mehr so optimistisch, dass er weiter fテ、llt. Trotzdem wirken die letzten Preissteigerungen wie eine Bremse auf den Binnenmarkt. Die Nachfrage ist entsprechend gefallen. Dafテシr sind die vom Handel angebotenen Rabatte gestiegen. Sie kテカnnen gegen die internationale Bewegung aber nichts ausrichten. Unser Tiefpreissystem weist ebenfalls kein Kaufsignal aus. Unser Rat: Wer schnell Heizテカl benテカtigt, sollte die Trend-Entscheidung abwarten. Entweder geht es jetzt wieder nach unten oder der kurzfristige Trend verliert seine Abwテ、rtsneigung. Wer Zeit hat, sollte warten, denn die Ukraine-Krise schlテ、gt mit einem beachtlichen Risikoaufschlag zu Buche. Im テ彙rigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maテ殤ahmen und Verhaltensweisen entwickeln mテシssen, um zukunftsfテ、hig zu sein. Die prinzipiell freundliche Marktausrichtung ist kein Dauerzustand.

Der Markt in Stichworten

preistreibende (bullische) Einflテシsse auf Heizテカl: Ukraine kommt nicht aus der Krise
EU dreht an Sanktionsschraube
Libysche テ僕industrie kommt nicht auf die Beine

preisdrテシckende (bテ、rische) Einflテシsse auf Heizテカl: Moskau zur Zusammenarbeit mit OSZE bereit
Mehr テ僕 aus der Nordsee im Juni
Rezessionsgefahr in Russland
Verhandlungen um iranisches Atomprogramm

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