Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise: Wenig Bewegung zum Jahresstart

Internationaler Markt

Die ersten Wirtschaftsmeldungen des neuen Jahres sind fade. Sie kommen aus China und zeugen von einem ordentlichen, aber gemessen an den ambitionierten Erwartungen der Finanzszene unbefriedigenden Wachstum. Ähnlich werden die letzten Zahlen des Vorjahres aus den USA gesehen. Bei den US-Hauspreisen jubiliert die Spekulantenseele allerdings. Im Oktober stieg ihr Index um fast 14 Prozent. Da ist sie also, die realwirtschaftliche Reaktion auf das lockere Geldschöpfen der Notenbank, auch bekannt als Inflation. Im Lebenshaltungsindex wird sie kaum zu erkennen sein. Häuser sind schließlich keine Verbrauchsprodukte. Auf die Ölpreisbildung haben die Zahlen derzeit wenig Einfluss. Nicht einmal Meldungen über die Wiederinbetriebnahme von libyschen Öleinrichtungen konnten die Bären unter den Finanzjongleuren in Bewegung setzen. Generell haben die Bullen in diesen Tagen die Oberhand. Beim Öl können sie aber aufgrund der guten Versorgungslage nur verhalten punkten. Und höchstwahrscheinlich wird jeder gewonnene Punkt demnächst wieder abgegeben. Der übergeordnete Trend weist nämlich seitwärts.

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise gaben zum Jahresschluss nach. Richtungsweisend war die Bewegung nicht. Aktuell ziehen die Ölnotierungen ein wenig an. Der Binnenmarkt ist ruhig. Die Kundenzurückhaltung wird nur durch die Urlaubsstimmung einiger Heizölhändler übertroffen. Die führt zu vereinzelten Irritationen, weil Lieferzusagen nicht eingehalten wurden. Sollten Sie davon betroffen sein, bitten wir Sie, hier die Möglichkeit einer entsprechenden Händlerbewertung zu nutzen. Damit können Sie tatsächlich eine Verhaltensänderung einleiten. Die weiteren Preisaussichten sind gedämpft freundlich. Die Tatsache, dass der Ölmarkt gut versorgt ist, eröffnet immer wieder die Gelegenheit zu günstigen Heizölpreisen. Wer darauf spekulieren will, muss die Entwicklung eng erfolgen, am PC oder mit dem Smartphone. Wer den spekulativen Zirkus ablehnt, kann umgehend beherzt kaufen. Heizöl ist günstiger als am Beginn der letzten beiden Jahre. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es schlau ist, sich um die Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu kümmern. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren e-Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

Der Markt in Stichworten

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Stimmung im Finanzzirkus
Gute US-Konjunkturdaten
Diverse kleinere und mittlere Lieferstörungen

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Saudi Arabien befürchtet erhebliches Überangebot
Weitere Steigerung der US-Exporte erwartet
Weitere Steigerung des globalen Rohölangebots erwartet

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