Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise: Wirtschaftsdaten sorgen für günstiges Heizöl

Internationaler Markt

Gestern standen einige Wirtschaftsdaten aus allen Wirtschaftsräumen auf der Tagesordnung. Den Anfang machte naturgemäß China, das mit besser als erwarteten Daten aufwarten konnte und am Morgen für den ersten Anstieg der Ölpreise sorgte. Es folgten die Daten aus Europa. Hier allen voran die Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und Europa. Der Blätterwald der Presse orakelt bereits über ein Ende des deutschen Wirtschaftswachstums. Diese Daten belasteten die Ölpreise. Schlussendlich drückten auch die Daten aus den USA auf die Ölpreise. Hinzu kamen positive Meldungen über den physischen Ölmarkt. So wird wohl im Irak, trotz der Kämpfe, der bisherige Höchststand der Förderung wieder erreicht. Die Schätzung über die US-Ölbestände war ebenfalls eher positiv. Sie wird am heutigen Mittwochnachmittag konkretisiert und hat möglicherweise weiterhin einen preisdrückenden Einfluss.

Der Euro konnte sich halten und versuchte sogar wieder über die Marke von 1,29 Dollar zu springen. Die schlechten Daten diesseits und jenseits des Atlantiks hoben sich auf. Noch wirken die realen Maßnahmen der Zentralbanken in den USA und Europa für den Euro, denn die US-Notenbank verlangt derzeit noch einen günstigeren Zins als die EZB. Die EZB hat ihrerseits bisher nur von Anleihekäufen gesprochen, die Fed führt diese nach wie vor durch. Das soll sich alles ändern und hätte sodann auch einen entsprechenden Einfluss auf den Wechselkurs. In der Vergangenheit war die Währung im Vorteil, deren Notenbank einen höheren Zins verlangte.

Heute Morgen bestätigen die Notierungen die Richtungen von gestern. Im Vergleich zu gestern Morgen kostet die Tonne Gasöl etwas weniger und wird aktuell zu 811,50 Dollar gehandelt. Das Barrel Rohöl wird in New York zu 91,63 Dollar und in London zu 96,72 Dollar gehandelt. Der Euro kann sich auch heute Morgen gut behaupten. Er steht fast unverändert bei 1,2853 Dollar .

Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise geben weiter nach. Das können sie dank nachgebender Ölpreise. Der Euro bleibt stabil, was insgesamt zu günstigeren Heizölpreisen führt. Die Nachfrage bleibt relativ stark.

Unsere Nutzer bleiben aktiv. Sie werden in weiten Teilen Deutschlands von unserem Tiefpreis-System bestärkt. Gemäß unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl signalisieren die Kunden mit ihrem Kaufverhalten, dass sie die Heizölpreise für sehr gut halten.

Unsere Leser bleiben stark optimistisch. Der Wert der Erwartung günstigerer Heizölpreise stieg von 79 Prozent um 2 Prozentpunkte auf 81 Prozent. Das ist überdurchschnittlich und entspricht dem kurzfristigen Trend für die Heizölpreis-Entwicklung. Dass die Meinungsumfrage in der Regel günstigere Heizölpreise erwarten lässt, sollte nicht verwundern. Die Verbraucher, die sich mit dem Heizölkauf beschäftigen und abwarten, warten ja gerade mit der Hoffnung auf günstigere Heizölpreise. Allerdings ist der Grad der Erwartung häufig ein guter Hinweis auf die reale Entwicklung.

Das mathematische Tiefpreis-System zeigt in fast allen Regionen Deutschlands ein Kaufsignal an. Der deutliche Preisnachlass der letzten Tage macht dies möglich. Unser System betrachtet die Heizölpreis-Entwicklung der letzten Zeit und gibt dann ein Kaufsignal, wenn es sich beim aktuellen Heizölpreis um einen im Vergleich zur Vergangenheit günstigen Heizölpreis handelt. Damit können Sie sicher sein, dass Sie zumindest gemessen an der Vergangenheit nichts falsch machen, wenn Sie in solchen Momenten Ihr Heizöl bestellen. Viele Kunden beurteilen die Preise sinnvollerweise im wirtschaftlichen und politischen Kontext und im Zusammenhang mit dem eigenen Heizölvorrat. Das kann unsere Mathematik nicht bieten.

Der Preistrend im kurzfristigen Bereich wurde am vergangenen Wochenende gebrochen. Nun zeigt der Trend auch im kurzfristigen Bereich nach unten. Auch gestern konnte dieser Trend erneut bestätigt werden. Mittelfristig ändert sich an der Preisentwicklung nichts. Seit Anfang des Jahres bewegen sich die Heizölpreise wenig und zeichnen eine Seitwärtsbewegung. Es bleibt festzuhalten, dass der aktuelle Heizölpreis deutlich günstiger ist als in den letzten drei Jahren. Dies wird sich wohl auch nicht mehr ändern, denn die Heizölpreise zogen im letzten Quartal 2011 deutlich an. Eine solche Entwicklung ist in diesem Jahr nicht zu erwarten.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein. Die prinzipiell freundliche Marktausrichtung ist kein Dauerzustand.

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