Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise auf Rekordtief

Internationaler Markt

Am vergangenen Donnerstag hatte sich die OPEC gegen eine Kürzung der Fördermengen entschieden und die Ölpreise auf eine fast schon historische Talfahrt geschickt. Am vergangenen Freitag wurde das neue Niveau erst einmal bestätigt. Es war keine börsenhafte Aufholjagd zu sehen. Zu stark lasten die Fakten auf der Hochpreis-Spekulation. Die Nordsee-Sorte Brent startet mit einem 5-Jahrestief in die neue Woche. Der Markt ist überversorgt und die Förderländer treten in einen Preiskampf ein, der durch die Fracking-Förderung der USA ausgelöst wurde. Gleichzeitig ist sie auch die Achilles-Ferse dieser neuen günstigen Ölpreise. Das Fracking in den USA ist teuer und lohnt sich nur, wenn Öl den entsprechenden Preis am Markt erzielt. Die Investitionen in den USA sind durch den Schachzug der Saudis gefährdet und damit mittelfristig auch die Ölschwemme und die günstigen Ölpreise. Zunächst folgt dennoch der Preiskampf und der verspricht bis auf weiteres günstigeres Öl und damit günstiges Heizöl.

Der Euro konnte sich von den Phantasien der EZB am Freitag etwas erholen. Neuere Impulse gab es nicht. Der EZB-Chef Draghi hatte erneut wiederholt, dass die EZB zu unkonventionellen Mitteln greifen wird, wenn die Inflationsrate nicht steigen sollte. Auch am Freitag wurden keine Daten bekannt, die eine Steigerung der Inflation nahe legen würden. So leidet der Euro in seinem Außenwert und unter genau dieser Androhung. Mit der Lockerung der Geldpolitik geht naturgemäß eine Entwertung des Euro einher. Das ist schlecht für den Heizölpreis, weil es den Import von Öl- und Ölprodukten verteuert.

Heute Morgen fallen die Ölpreise noch einmal deutlich. Die Tonne Gasöl kostet aktuell 625,75 Dollar . Das Barrel Rohöl wird in New York zu 64,59 Dollar und in London zu 68,50 Dollar gehandelt. Der US-Dollar kostet 0,8032 Euro . Damit kostet der Euro 1,2451 Dollar .

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Nationaler Markt

Unsere Heizölpreise bewegen sich nur wenig, markieren aber erneut Tiefststände. Damit erreichen Heizölkunden nun Rekordeinsparungen durch die Heizrechnung. Der Euro steuert bei dieser Rechnung nicht viel bei, sondern es droht eher Gefahr, die Einsparung zu schmälern.

Die Binnennachfrage zog mit Bekanntwerden der OPEC-Entscheidung deutlich an und blieb auch am Freitag und dem vergangenen Wochenende stark. Damit erlebt der Handel seinen ersten erwähnenswerten Ansturm in dieser Heizsaison. Bitte halten Sie die Lieferzeiten im Blick. Unser Schwarm-O-Meter für Heizöl, das das Kaufverhalten der Kunden ins Verhältnis zu ihren Preisanfragen setzt, steht auf der höchsten Stufe. Damit halten unsere Kunden den aktuellen Heizölpreis für einen super Kaufpreis.

Die gestrige Einschätzung unserer Nutzer, dass die Heizölpreise weiter fallen, hat sich erneut bewahrheitet. Zuletzt ist der Wert unserer Umfrage etwas gefallen. Er belief sich auf 88 Prozent und ist damit um zwei Prozentpunkte gefallen. Es bleibt aber ein Spitzenwert. Die Befragung kommt häufig zu dem Ergebnis, dass günstigere Heizölpreise erwartet werden. Die Deutlichkeit ist das entscheidende Maß. So einig waren sich unsere Nutzer aber selten. Nun verbleibt es ihnen die gelungene Spekulation auszunutzen.

Das mathematische Tiefpreis-System zeigt in allen Regionen Deutschlands Kaufsignale an. Das ist bei dem letzten Preisabgang auch kein Wunder. Sofern ein Kaufsignal angezeigt wird (grüne Hand zeigt Daumen nach oben) liegt eine klare Entscheidungshilfe vor. Wer nicht spekulieren will, kann sich sicher sein, einen im Vergleich zur Vergangenheit günstigen Kaufmoment erwischt zu haben.

Die Preistrends zeigen in allen Betrachtungszeiträumen nach unten. Innerhalb des kurzfristigen Trends mussten wir den Trendkanal anpassen. Ein möglicher Kanal zeigt nun steiler abwärts. Dies gibt wieder neuen Nährboden für die Spekulation auf günstigere Heizölpreise. Es sei einmal mehr betont, dass der Heizölpreis im Vergleich der letzten Jahre einfach sensationell günstig ist.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass sich ein Wechsel vom Grundversorger (Strom) sicher lohnt. Wir bitten um freundliche Berücksichtigung unseres neuen Dienstes. Sie finden ihn in der Hauptnavigation am Anfang dieser Internetseite.

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