Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise fallen dank US-Arbeitsmarktdaten

Am vergangenen Freitag fielen die Ölnotierungen. Der Markt war bereits am Morgen lustlos gestartet. Aber als die US-Arbeitsmarktzahlen veröffentlicht wurden, sanken die Ölpreise endlich wieder merklich. Der Abgang wurde durch die technische Analyse der Ölpreise verstärkt. Sie legte einen überkauften Markt nahe. Dies wurde nun korrigiert. Leider blieb die 80-Dollar-Marke für das in New York gehandelte WTI (West Texas Intermediate) standfest. Sie konnte nicht nach unten durchbrochen werden. Heute Morgen bleiben die Notierungen zunächst stabil. Der Verkaufsdruck ist aus dem Kessel gelassen worden. Für weitere Preisabschläge bedarf es jetzt neuer schlechter Nachrichten. Da die US-Arbeitsmarktzahlen das Desaster auf dem US-Arbeitsmarkt nur unzureichend wiedergeben und die USA auf Jahre nicht auf die Vorkrisen-Beschäftigungszahlen kommen werden, bleibt uns der Abgang des Dollars noch erhalten. Seine Schwäche erfreut den deutschen Heizölverbraucher.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Positive Unternehmensnachrichten und EU-Konjunkturzahlen
Spekulation auf harte Hurrikansaison
Schwacher Dollar

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Enttäuschende US-Wirtschaftsdaten
Hohe US-Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl

Unsere Heizölpreise sanken über das Wochenende weiter. Es gab eine ersehnte Gegenreaktion zu den letzten Preissteigerungen an den Ölbörsen. Leider war der Abgang nicht so groß, wie der davor aufgelaufene Anstieg. Aber der Dollar bleibt schwach. Der kurzfristige Abgang und die Schwäche des Dollar helfen dem deutschen Verbraucher. Ein weiterer Abgang braucht neue Impulse. Leider beziehen die zurzeit noch überwiegend auf steigende Ölpreise setzenden großen Spekulanten ihre Impulse vom Aktienmarkt. Der ist so groß und unübersichtlich, dass man sich dort holen kann, was man will. Zumindest der aktuelle Blick auf die Preisentwicklung heute Morgen legt den Schluss nahe, dass die Verluste vom Freitag in dieser Woche wieder wettgemacht werden sollen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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