Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise fallen

Am vergangenen Freitag fielen die Ölnotierungen. An den Märkten wurde die gute Versorgungslage mit Benzin diskutiert. Der Ausverkauf wurde charttechnisch verstärkt, so dass der Preis für das in New York gehandelte Crude Oil unter die Marke von 70 Dollar fiel. Leider bewegt sich der Preis weiter innerhalb des Trendkanals, der seit Mitte April aufwärts weist. Es braucht nur eine oder zwei positive Nachrichten über die Konjunktur oder über die Fahrsaison in den USA und die Preise steigen wieder. Diese Nachrichten liegen zum Glück der Heizölkunden noch nicht vor. Die Preise halten sich am heutigen Morgen auf dem niedrigeren Niveau vom Freitagabend. Der Dollar bewegt sich innerhalb eines übergeordneten Abwärtstrends kurzfristig aufwärts. Die Bewegung ist aber so schwach, dass ihr Einfluss gering bleibt. Diese Woche steht die Zinsentscheidung der US-Notenbank an. Die Aufmerksamkeit ist hierauf gerichtet. Bis dahin wird nicht viel am Währungsmarkt passieren.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Goldman & Sachs setzen auf 110 Dollar für ein Barrel in 2010
EIA hebt Verbrauchsprognosen an
China importierte im April mehr Öl
Lieferausfälle in Nigeria
Gefahr von Ölengpässen wegen mangelnder Investitionsbereitschaft

preisdrückende (bärische) Einflüsse: EIA, OPEC und IEA prognostizieren Verbrauchsrückgang
Wirtschaft steckt in einer Rezession
Überproduktion von Rohöl
Öllager randvoll

Unsere Heizölpreise fallen. Sie folgen dem Weltmarkt. Da sich die Preise aber innerhalb des Trendkanals bewegen, bleibt die Wahrscheinlichkeit, dass Heizöl weiterhin teurer wird, größer als 50 Prozent. Die Binnennachfrage ist zurzeit schwach. Davon profitiert der Verbraucher zusätzlich, weil die Margen im Heizölhandel fallen. Wer allerdings seine Heizkosten nachhaltig senken möchte, kann dies nur sicher mit der Senkung des Heizölverbrauchs schaffen. Welches Potenzial das eigene Haus hierzu bietet, kann man mit unserem Logbuch für den Heizölverbrauch abschätzen.

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