Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise geben nach

Die Ölnotierungen sind am Freitag massiv unter Druck geraten. Sie sind unserer Meinung nach zwar immer noch zu hoch, dennoch nehmen wir die Gegenreaktion zu den letzten Preissteigerungen erfreut zur Kenntnis. Ausgelöst wurde der Abstieg am Freitag durch die Veröffentlichung neuer Zahlen über das US-Verbrauchervertrauen. Dies war stärker gefallen als erwartet. Das in New York gehandelte Crude Oil sank in der Folge weit unter die 70-Dollar-Marke. Der Aufstieg, der im März begann, ist dennoch ungebrochen. Aktuell handelt es sich wahrscheinlich nur um eine börsentechnische Gegenreaktion auf die bisher so stark gestiegenen Ölpreise. Der Überfluss an Investment-Kapital ist immer noch vorhanden. Die Konjunkturoptimisten erhalten zwar immer wieder Rückschläge durch die veröffentlichten Nachfrage-Prognosen und dem tatsächlichen Lagerbestand. Von ihrem Optimismus werden sie sich nicht in Gänze abbringen lassen. Die veröffentlichten Zahlen über das Verbrauchervertrauen stellen wieder nur eine gern genutzte Gelegenheit zum zocken dar. Der Dollar stellt die Gegenposition und steigt. Allerdings ist sein Anstieg im Vergleich zum Verlust beim Öl zu vernachlässigen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikansaison
Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit
China füllt Lager auf
Goldman & Sachs setzen auf 85 Dollar pro Barrel bis Jahresende
Gefahr von Ölengpässen wegen mangelnder Investitionsbereitschaft

preisdrückende (bärische) Einflüsse: EIA, OPEC und IEA prognostizieren Verbrauchsrückgang
Weltbank sieht Weltwirtschaft schrumpfen
Überproduktion von Rohöl
Öllager randvoll
Rebellen kündigen Waffenruhe für Nigeria an

Unsere Heizölpreise fallen endlich wieder. Sie folgen dem Weltmarkt und lassen sich auch nicht vom Dollar stoppen. Langfristig bleibt der Trend nach oben bestehen. Schauen Sie sich einmal die Entwicklung seit März auf unserem Preischart an. Dort kann man die in Wellenform ansteigende Preisentwicklung gut erkennen. Wir fürchten, dass es wegen der finanziell gut ausgestatteten Finanzbranche so weiter geht. Deswegen empfehlen wir die Reduzierung des eigenen Verbrauchs. Eine erste Hilfestellung erhalten Sie mit dem kostenlosen Logbuch für den Heizölverbrauch.

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