Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise noch gut

Der Handel handelt kaum. Viele Broker sind im Urlaub. Bei durchaus beachtlichen Ausschlägen zeigten Ölpreise gestern die erwartete Seitwärtsbewegung.

Fundamental haben sie derzeit noch die Möglichkeit nachzugeben. Die Temperaturen in wichtigen Teilen der USA sind recht hoch, die Erdgaspreise fallen und die OPEC produziert über ihren Quoten. Die Lage in den Öllagern lässt Spielraum für Phantasien in die eine oder andere Richtung.

Für Januar werden tiefere Temperaturen vorhergesagt. Das schafft auf alle Fälle Preisauftrieb. Ob und wie weit er sich ausbreiten kann, hängt wesentlich von den Veränderungen bei den Ölvorräten ab. Sollten die in der Nähe der historischen Tiefststände, wo sie sich derzeit befinden, verharren, wäre ein deutlicher Preisanstieg unvermeidbar. Die Importzahlen der USA lassen bisher nicht vermuten, dass es zu einer bemerkenswerten Veränderung in den Lagern kommen wird.

Charttechnisch treffen tiefere Temperaturen und geringe Vorräte auf einen dankbaren Boden. Der mittelfristige Trend zeigt aufwärts. Auch kurzfristig ist jetzt eine Wende zu steigenden Preisen wieder wahrscheinlich. Die letzten Daten über die Positionierung der Fonds spiegeln ebenfalls die Erwartung steigender Preise wider, wenngleich diese gegenüber der Vorwoche etwas abgeschwächt ist.

Der Dollar setzt seinen Trend zum Billigen fort. Er hat erneut ein Rekordtief markiert. Damit wird die erwartete Ölverteuerung wie bereits in den vergangenen Monaten bestenfalls zu einer leichten Erhöhung des mittleren Preisniveaus für uns Europäer führen.

Gasöl verteuert sich heute Morgen geringfügig. Die Tonne kostet 267,50$.

Unsere Heizölpreise gaben noch einmal nach. Sie fielen fast auf die erfreulichen Vorweihnachtswerte zurück. Das ist eine Einladung zum Kauf. Wer einen leeren Tank hat, sollte schnell die Menge für die Wintermonate ordern. Wir bleiben bei unserer Spekulation, dass die Preise im Januar anziehen werden.

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