Unseren neuen Kommentar für den 03.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise setzen Abgang fort

Die Nachfrage zieht an. Aber das Angebot ist größer. Der Markt ist weiterhin mehr als gut versorgt. Es findet kein nennenswerter Abbau der hohen Vorräte statt. Steigende Preise auf der Grundlage von Nachfrageerwartungen sind der Normalfall. Fallende Preise, die das Überangebot thematisieren, bleiben die Ausnahme. Immerhin, sie fanden in den letzten Tagen statt. 75 Prozent der Nachfragesteigerung kommt aus China, Saudi-Arabien, Russland, Brasilien, Iran und Indien. In diesen Ländern findet Wirtschaftswachstum bei hohem Ressourcenverbrauch statt. Effizienzwachstum wird das eines Tages ändern. Mittlerweile entwickelt sich der hohe Ölpreis für China zum Problem. Er muss an die Verbraucher weitergegeben werden. Dadurch steigt die Inflation. Sie zieht die Notwendigkeit einer Zinserhöhung nach sich. Die Folge wird eine Entschleunigung des Wirtschafts- und Nachfragewachstums sein. Genauso deutlich wie der Ölpreis sank der Dollar. Die Griechenlandspekulanten scheinen das Feld zu räumen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Konjunkturoptimismus
Spekulanten wollen hohen Ölpreis
Nachfrage steigt moderat
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Atomstreit mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfrage der OECD-Länder schwach
China muss Geldpolitik straffen
Sorge um Stabilität des Finanzsystems
OPEC liefert zuviel Öl

Unsere Heizölpreise setzen ihren Abgang fort. Internationaler Ölpreis und Dollar gehen im Gleichschritt dem Verbraucher entgegen. Welch eine Freude, ein so seltenes Ereignis benennen zu können. Es ist durchaus weiteres Abwärtspotenzial vorhanden. Die große Nummer in Form eines Absturzes sollte allerdings nicht erwartet werden. Vom grundsätzlichen Ansinnen, den Ölpreis in die Höhe zu treiben, wird sich die Finanzszene nicht abbringen lassen. Deshalb ist es für den vorsichtigen Ölheizer ratsam, kleine Preisrückgänge für den Kauf zu nutzen. Wer auf Großes setzt, läuft Gefahr, groß zu verlieren. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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