Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise steigen weiter

Gestern stiegen an den Börsen vornehmlich die Ölnotierungen. Damit haben sie sich von den Aktienmärkten für kurze Zeit entkoppelt. Hieß es noch vor wenigen Tagen und Wochen, dass die Aktienkurse für den Ölmarkt bestimmend seien, führt er nun ein merkwürdiges Eigenleben. Die besser werdenden Konjunkturdaten aus den USA, insbesondere des besseren Bruttoinlandsproduktes, des besseren Einkaufsmanagerindexes, geringerer Arbeitslosen und gesunkene US-Lagerbestände hauchen den Ölnotierungen übermäßiges Leben ein. Es sind die Lagerbestände, die am Ölmarkt eine besondere Bedeutung haben. Ebenso ist der weiterhin schwächelnde Dollar an den Ölbörsen einflussreicher als an den Aktienmärkten. Fällt nämlich der Dollar, werden die Rohstoffe, insbesondere Gold und Öl zur Ersatzwährung. Auch heute Morgen ziehen die Ölnotierungen weiter an. Die einzige Hoffnung, die verbleibt, ist die Tatsache, dass an der New Yorker Aktienbörse bereits wieder Kasse gemacht wurde. Vielleicht nehmen sich die Finanzjongleure, die im Ölmarkt tätig sind, ein Beispiel an ihren Kollegen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Schwacher Dollar
FED gibt der Wirtschaft weiterhin billigstes Geld
Spekulation auf harte Hurrikansaison

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Unbefriedigende Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten
Hohe US-Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Staatsverschuldungen

Unsere Heizölpreise werden von den internationalen Ölbörsen in die Höhe gezogen. Der stärkere Euro kann den deutschen Verbraucher nur geringfügig schützen. Die Geschwindigkeit der Fahrt weist zumindest auf eine Verschnaufpause hin. Aber spätestens am Montag könnten die Heizölpreise weiter anziehen. Dazwischen liegt ein Wochenende der Ungewissheit. Denn trotz des starken Aufbegehrens der Ölpreise ist die Reaktion auf die letzten Meldungen zu heftig ausgefallen. Viele Verbraucher warten in dieser Situation ab. Der letzte Preisanstieg war einfach zu stark. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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