Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise steigen weiter

Es wird immer enger um den Revolutionsführer Gaddafi in Libyen. Die UN hat Sanktionen beschlossen, ein Flugverbot steht im Raum. Sein Weg scheint vorgezeichnet. Dies gilt nicht für den Weg des Landes. Die ausländischen Ölfirmen melden, dass die Produktion eingestellt wurde. Nur die Staatsfirma Agoco scheint noch zu arbeiten. OPEC und IEA wollen mögliche Ausfälle mit Reserven und Reservekapazitäten ausgleichen. Noch ist am physischen Markt nichts von einer Knappheit zu spüren. Die Ölbörsen handeln aber weiter mit der Angst, dass Unruhen und Produktionsausfälle auf andere arabische Staaten übergreifen. Sarkastisch muss man feststellen, wie gut die Welt für den Westen mit den Despoten der arabischen Welt funktionierte und immer noch funktioniert. Und wenn heute darüber diskutiert wird, ob man Gaddafi nicht schon viel früher isolieren hätte sollen, muss gleichzeitig ein Auge auf Saudi Arabien und China geworfen werden. Mit diesen Ländern werden vortreffliche Geschäfte gemacht. Die Ölpreise steigen auch heute Morgen weiter. Die US-Sorte WTI peilt die 100-Dollar-Marke an. Da die Welt wieder einmal von einer Demokratiebewegung überrascht wurde, sollten wir uns darauf einstellen, dass auch die Prognosen über die Stabilität der beiden eben genannten Länder nicht zutreffen. Für die Ölpreise bedeutete ein Umbruch im ersten Fall, dass sie steigen und im zweiten Fall, dass sie fallen würden. Wahrscheinlich ist aber, dass sie zunächst weiter steigen werden.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Libyen droht als Lieferant auszufallen
Sorge vor Ausweitung der Unruhen im Nahen Osten
Chinas Ölkonsum wächst
China wird strategische Reserven in 2011 weiter aufstocken
EIA, IEA und OPEC heben Nachfrageprognose an
Winterliches Heizen

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Schwache US-Nachfrage
Hohe US-Bestände
OPEC denkt über Liefererhöhung nach

Unsere Heizölpreise steigen auch zu Beginn dieser Woche. Es ist unwahrscheinlich, dass es große Preisnachlässe in dieser Woche geben wird. Es liegt näher, dass die Heizölpreise weiter steigen. Die Prämie der Unsicherheit könnte sehr hoch ausfallen. Deswegen wiederholen wir unseren Rat für eilige Käufer, lieber früher als später zu kaufen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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