Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise weiter im Höhenflug

Rekorde, Rekorde, Rekorde. Es ist die Zeit der Rekorde oder bloßer Übertreibung. Der international beachtete Ölkontrakt der Sorte WTI ist wieder auf ein Rekordhoch geschnellt. Die 110 Dollar pro Barrel sind mittlerweile erreicht und sicher überschritten. Eine grundsätzlich geänderte Nachrichtenlage steht nicht dahinter. Deswegen kann es wohl auch noch weiter nach oben gehen. So denken sich das zumindest die Spekulanten und Charttechniker, die ohne Bezug zum realen Markt die Preise weiter nach oben treiben. Dieses Spiel kann so lange weitergehen, so lange Menschen immer nach der besten Anlageform für ihr Geld suchen, also sehr lange. Der Dollar verliert weiter. Der Euro steht auf seinem historischen Hoch. Hier ist das Vertrauen in die Währung Dollar stark beschädigt. Auch immer mehr Länder, u.a. China, denken darüber nach ihre Geldreserven vom Dollar hin zu anderen Währungen, wie z.B. dem Euro zu diversifizieren.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Charttechnik: Aufwärtstrend
OPEC-Quoten unverändert
Produktionsausfall in Nigeria
Chinas Nachfrage wächst weiter kräftig
Produktionskosten steigen rasant
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012

preisdrückende (bärische) Einflüsse: IEA und EIA prognostizieren moderates Nachfragewachstum
Gute Versorgungslage
US-Konjunktur vor Rezession
US-Regierung will Ölkonsum senken

Unsere Heizölpreise stehen auf höchstem Niveau. Der Aufwärtstrend bleibt bestehen. Die Wahrscheinlichkeit steht eher auf weiter steigende Preise als auf fallende Preise. Dennoch könnte jeden Tag eine leichte Abkühlung kommen. Fraglich ist aber, ob man beim Warten auf diese Abkühlung bereits durch die dann gestiegenen Preise mehr verloren hat. Wenn Sie kurz vorm Heizölkauf stehen, raten wir die Preise täglich zu verfolgen.

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