Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Heizölpreise weiterhin fest

Nachdem die letzte Woche hauptsächlich Preissteigerungen gebracht hat, veränderten sich die Heizölpreise am Freitag nur noch wenig. Die Ölbörsen konnten nur wenig mit den US-Lagerdaten anfangen. Die Diskrepanz zwischen Rohölabbau und Benzinaufbau war zu groß. Überwiegend wurden die Daten allerdings als bullisch eingestuft. Diese Woche wird erwartet, dass die sog. Finanzreform den US-Senat passieren wird. Die Reform, die mutig gestartet war, ist mittlerweile so verwässert, dass sie nur noch wenig Wirkung entfalten wird. Es gibt einfach zu viele Schlupflöcher, so dass der Eigenhandel der Banken, der eigentlich in das Visier genommen werden sollte, nicht wirklich beeinträchtigt wird. Damit gesellt sich die US-Finanzreform zu den anderen eher wirkungslosen Regelungen der verschiedenen westlichen Regierungen zur Regulierung des Finanzmarktes. Die Sanktionen gegen den Iran hingegen zeigen langsam Wirkung. Es sei wohl immer schwieriger für den Iran Benzin zu bekommen. Viele der Lieferanten hätten die Lieferungen eingestellt oder würden bestehende Verträge nicht mehr verlängern. Dies hat zwar kurzfristig keinen Einfluss auf die Ölpreisentwicklung, muss aber im Auge behalten werden. Der Euro machte letzte Woche einen Ausflug über die Marke von 1,27 Dollar, wird heute Morgen aber bereits wieder knapp unter 1,26 Dollar gehandelt. Grund hierfür seien schlichte Gewinnmitnahmen, die keine Aussage über die Richtung des Währungskurses zulassen.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikanphantasien für die USA
Weltweite Nachfrage steigt moderat
IEA, EIA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Spekulation auf harte Hurrikansaison

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Schwache Konjunkturdaten aus den USA
Hohe US-Lagerbestände
Nachfrage der OECD-Länder schwach
OPEC liefert zuviel Öl
Sorge um Stabilität des Finanzsystems

Unsere Heizölpreise zogen erneut an. Sie bleiben heute Morgen allerdings ruhig. Der Durchbruch in einen längeren Abwärtstrend ist nicht geglückt. Damit muss man sich wieder mit kleineren Tagesgewinnen im Preisnachlass zufrieden geben. Der Weltmarkt setzt heute Morgen noch keine klaren Zeichen. Er folgt weitestgehend den Aktienmärkten. Dort scheint sich die Stimmung aufzuhellen, so dass steigende Ölpreise befürchtet werden müssen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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