Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


Heute steht die OPEC im Mittelpunkt

Nach wie vor ist das Hauptthema der Ölmärkte der Irak/USA-Konflikt. Doch heute wird ausnahmsweise einmal das Thema Nummer 2 - die OPEC-Lieferpolitik - im Mittelpunkt stehen. Denn heute treffen die Ölminister die Entscheidung über die zukünftigen Quoten der Organisation.

Überraschendes wird dabei kaum zu Tage treten. Inzwischen ist man im Kartell allgemein mit den Preisen zufrieden. Und weil man keine Störung des sensiblen Gleichgewichts riskieren will, wird man die Liefermengen auf dem aktuellen Stand belassen. Interessant wird allenfalls die Frage sein, wie die permanenten Verstöße gegen die Quoten in den Griff zu bekommen sein sollen.

Eine Aufwertung bekommt die gesamte Thematik in diesen Tagen durch den Umstand, dass der Markt nun doch einen gewissen Mangel verspürt. Die jüngsten Daten über die Ölvorräte in den USA wiesen bei beiden erhebenden Organisationen (API und DOE) einen deutlichen Abbau aus (siehe Charts Lagerbestände). Dieser hielt die Preise, die auf Grund der Entspannung um den Irak zu sinken gedachten, hoch.

Heute Morgen kommt die Preisbewegung erst einmal zur Ruhe. Der Gasölpreis ist mit 240,25 $ pro Tonne auf dem Niveau von gestern Abend. Im gestrigen Tagesverlauf zog er kräftig an.

Unser Heizölpreis steht heute Morgen still. Gestern zog er als Reaktion auf die Bewegung der Weltmärkte leicht an. Vermutlich wird Heizöl in den kommenden Tagen wenig Preisänderung zeigen. Wir erwarten den nächsten Schub nach oben, wenn die USA ihre Kriegstrommeln wieder lauter schlagen. Dass das Gegenteil der Fall sein sollte und die Preise fielen, mögen wir derzeit nicht so recht glauben.

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