Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Hoffen auf frisches Geld der EZB

Finanzjongleure tummeln sich im Wechselbad der Gefühle, sobald sie sich von Konjunkturdaten leiten lassen. Entsprechende Zahlen gibt es im Überfluss. Seit Jahren erweisen sie sich in ihrer großen Mehrheit als überflüssig. An den Börsen lässt man sich dennoch von ihnen verwirren. Gestern hievten ein paar als gut interpretierte Daten Aktien- und Ölnotierungen in die Höhe. Zudem zockt die Finanzszene auf neues Geld von der EZB für angeschlagene europäische Banken. Bei den Aktien hielt der Aufschwung bis zum Abend. Die Ölwerte folgten am Nachmittag der gegenteiligen Tendenz. Sie blieben ihrem Abwärtstrend, er geht bald in den vierten Monat, treu. Die Preisentwicklung folgt der Marktlogik. Weltweit wird derzeit reichlich Öl angeboten. Unter allen Börsennotierungen ist die des Euros in diesen Wochen die zuverlässigste. Die Gemeinschaftswährung verfällt stabil und rasant.

preistreibende (bullische) Einflüsse auf Heizöl: Atomverhandlungen gescheitert
Irans Ölangebot auf 20-Jahres-Tief
Knappe Reservekapazitäten der Förderländer

preisdrückende (bärische) Einflüsse auf Heizöl: Schlechte Konjunkturprognosen
Schuldenkrise in den alten Industrieländern
Hohe Ölbestände weltweit
OPEC pumpt sehr viel Öl in den Markt
OPEC will Reservekapazitäten steigern

Unsere Heizölpreise halten das Niveau. Sie trotzen dem steigenden Dollar mit der Unterstützung moderat fallender Ölnotierungen. Tendenziell erwarten wir eine Fortsetzung dieser Lage. Sie ist geprägt vom europäischen Schuldendesaster und vom gut versorgten Ölmarkt. Anzeichen für eine abrupte Änderung der Preisentwicklung, beispielsweise durch den drohenden Zusammenbruch des Geld- und Finanzsystems oder einen Krieg mit dem Iran, sehen wir nicht. Für kleine Spekulationen um bessere Heizölpreise bietet die Marktlage ein wenig Phantasie. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir in einem ersten Schritt unseren elektronischen Peilstab. Mit ihm lässt sich der Heizölverbrauch messen. Auf esytrol entsteht aus den Messungen ein Bild zur Energieintensität des eigenen Hauses. Wenn das bekannt ist, können Handlungen folgen.

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