Unseren neuen Kommentar für den 10.12.16 finden Sie hier.


Hurrikanprognose gesenkt

US-Wetterämter senkten die Hurrikanprognose. Das eröffnete den Preisen weiteren Spielraum nach unten, den sie am Freitag nutzten, ohne dabei den Seitwärtstrend zu verlassen. Die wesentlichen Themen der letzten Tage bilden nach wie vor den Diskussionsstoff an der Börse. Die entspannenden Aspekte dominieren leicht. Der Dollar gerät stärker unter Druck, weil in Folge der nachgebenden Konjunktur keine baldige Zinserhöhung mehr erwartet wird. Aber auch hier ist der Seitwärtstrend weiterhin intakt.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Atomstreit mit dem Iran
Streik soll Nigerias Ölförderung für 3 Tage lahm legen
Hurrikansorgen in den USA
Instabile Lage im Irak
Chinas Nachfrage soll mindestens 10% zum Vorjahr wachsen
Weltweites Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Hurrikanprognose gesenkt
US-Konjunktur kühlt sich ab
Gute Vorratslage der OECD-Länder
Gute Rohölversorgung
BP kann Alaska-Pipeline zu 50% betreiben
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise geben ein wenig nach. Im Verhältnis zum Weltmarkt bleiben sie aber viel zu hoch. Die Mineralölindustrie sorgt mit knappen Mengen weiterhin für preistreibende Behinderungen im Inland. Darüber ärgern sich nicht nur Verbraucher. Auch der größtenteils unabgängige Handel ist erbost über das Verhalten der Vorlieferanten. Der lang anhaltende Preistrend bleibt bestehen. Eine große Abwärtsbewegung ist nicht in Sicht.

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