Unseren neuen Kommentar für den 08.12.16 finden Sie hier.


Hurrikanvorhersage setzt Abwärtstrend matt

Wetterämter übernehmen die Hoheit über die Preisentwicklung. Eine Prognose der National Oceanic and Atmospheric Administration für die bevorstehende Hurrikansaison macht die Chance auf Preisrückgang so gut wie unmöglich. Die Eintrittwahrscheinlichkeit für schwere Hurrikane liege bei 80 Prozent. Nach dieser Meldung zogen die Ölpreise kräftig an. Die Charttechnik lässt zwar noch eine Restwahrscheinlichkeit für einen Abwärtstrend. Angesichts der fundamentalen Aussichten mutet diese aber phantastisch an. Der Dollar hält sich auf Grund von Zinsaussichten im kurzfristigen Aufwärtstrend. Die Bewegung ist uneffektiv.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Angst vor Hurrikansaison in den USA
Raffineriekapazitäten knapp
Atomstreit mit dem Iran
Venezuela fordert Ausstoßkürzungen der OPEC
Rebellen lähmen Nigerias Ölexporte
Konflikt zwischen Venezuela und USA droht zu eskalieren
Nachfragewachstum stetig

preisdrückende (bärische) Einflüsse: OPEC will Ausstoß beibehalten
Konjunkturabschwächung in G7-Staaten befürchtet
Nachfrage wächst langsamer
Gute US-Vorratslage
Bush suspendiert Aufbau der strategischen Reserven
Drosselung der iranischen Öllieferungen soll es nicht geben
Industrieländer wollen alternative Kraft- und Brennstoffe

Unsere Heizölpreise ziehen an. Die Aussichten für einen Fortgang der Abwärtsbewegung sind deutlich eingetrübt. Vermutlich haben die Preise gestern den Frühjahrstiefpunkt erreicht. Nun folgt die Hurrikansaison. Und die bringt typischerweise Preisauftrieb und hohe Volatilität.

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