Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Hypothekenkrise ist auch heute

Die Finanzmarktkrise ist soweit überwunden, dass die US-Konjunktur nicht einbricht. Die Ölnachfrage wird weiter steigen und das sogar in den USA. Daher steigen die Ölpreise. So sah die Situation gestern Morgen aus. Im Tagesverlauf wurden die Aktienmärkte erneut von der Hypothekenkrise geschüttelt. Damit kehrt sich die einfache Logik von US-Konjunktur bis Ölpreisentwicklung wieder um. Es wird wahrscheinlich nicht die letzte Rochade der Saison sein. Charttechnisch macht eine erneute Abwärtsbewegung der Preise Sinn. Der Dollar stieg gestern. Als ursächlich gilt die Erkenntnis, dass die FED die Zinsen trotz der Finanzprobleme in den USA nicht senken werde.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Ölnachfrage steigt auch in den USA
US-Benzinbestände bullisch
OPEC will Fördermengen nicht erhöhen
Chinas Wirtschaftswachstum ist stärker als erwartet
IEA prognostiziert Versorgungsengpässe ab 2012
Atomkonflikt mit dem Iran

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Krise an den Kapitalmärkten
Derzeit keine Hurrikangefahr
US-Rohöllager gut gefüllt
OPEC sieht Märkte ausreichend versorgt

Unsere Heizölpreise bewegen sich seitwärts. Sie werden zwischen divergierenden Öl- und Dollarkursen gehalten. Gestern trübte sich die Stimmung an den Finanzmärkten erheblich ein. Damit ist die Gefahr für steigende Heizölpreise reduziert. Aus aktueller Sicht wird die Preisspanne des Monats August noch einige Zeit erhalten bleiben. Prognosen haben wegen der extrem wechselhaften Börsenstimmung eine sehr kurze Halbwertzeit. Ein Fakt ist hingegen, dass 3000 Liter Heizöl immer noch rund acht Prozent günstiger sind als vor einem Jahr.

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