Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


IEA erhöht Prognose für 2010

Am vergangenen Freitag stiegen die Ölnotierungen nach Veröffentlichung der neuesten IEA Prognose (Internationale Energieagentur). Diese sieht einen höheren Verbrauch voraus, als zuletzt angenommen wurde. Die Steigerung wurde mit besseren Zahlen vom IWF (Internationaler Währungsfond) begründet. Der IWF hatte bereits Anfang Oktober die Wirtschaftsaussichten als verbessert dargestellt. Zusätzlich gab es weiter Unterstützung von den Aktienmärkten. Sie profitieren zurzeit von erfreulichen Quartalsberichten. Diese werden zunächst zwar nur positiv erwartet, gehandelt werden sie aber bereits heute. Für den Heizölverbraucher darf auf den einen oder anderen Berichtsversager gehofft werden. Dann könnte die Enttäuschung groß sein. Derzeit ziehen die Aktienmärkte den Ölmarkt mit in die Höhe. Auch der Dollar erstarkt zu neuer Größe. Das ist zwar übertrieben, aber die letzte Äußerung des Chefs der US-Zentralbank Bernanke wird immer noch als Unterstützung für den Dollar gehandelt. Die Beeinflussung durch Bernanke funktioniert. Es ist Druck vom Dollar genommen worden. Ein Euro kostet nur noch knapp 1,47 Dollar.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit
IEA sieht Nachfragebelebung in 2010
Schwacher Dollar

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung
Schwache Nachfrage weltweit
Heizölschwemme in den USA
Öllager randvoll
Überproduktion von Rohöl
Terminmarktaufsicht will Handelsbeschränkungen

Unsere Heizölpreise werden durch den Weltmarkt in die Höhe gezogen. Da auch der Dollar gestärkt wurde, trifft es den deutschen Heizölverbraucher hart. Dennoch liegen die Heizölpreise deutlich unter den Preisen der letzten zwei Jahre. Wer Heizöl jetzt kauft, macht nichts falsch. Die Aussichten auf eine schnelle Korrektur sind schlecht. Mittelfristig sollten die Preise etwas günstiger werden. Langfristig wird Energie für Raumwärme teurer. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: HeikoHarlapp@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen