Unseren neuen Kommentar für den 04.12.16 finden Sie hier.


IEA kämpft gegen Markt

Die weltweite Rohölversorgung sei gut. Es gäbe keinen Grund, strategische Reserven gegen das hohe Preisniveau einzusetzen. Mit dieser Meinung stellt sich die IEA (Internationale Energie Agentur) gegen eine Mehrheit von Analysten. Die Intention der Verbraucherorganisation, bärische Impulse zu setzen schlägt fehl. Das Gegenteil ist der Fall.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Sorge über Heizölverknappung zum Winter
Niedrige US-Vorräte
Schäden des Sturms Ivan noch nicht komplett beseitigt
Yukos fördert unter normal wg. Streit mit Kreml
OPEC an der Grenze ihrer Förderkapazitäten
Nachfragewachstum über allen Erwartungen
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Fonds setzen auf steigende Preise
Charttechnik, Aufwärtstrend dominant

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Nachfragerückgang für OPEC-Öl Anfang 2005
Angebot müsste eigentlich ausreichen

Unsere Heizölpreise setzen ihren Höhenflug fort. Das kurze Intermezzo mit etwas niedrigeren Preisen wird zum Wochenausklang weitgehend beendet sein. Aktuell stammt das Potential für leichte Entspannung eher aus der Dollar- als aus der Ölpreisbewegung. Experten befürchten einen Verfall der US-Währung wegen zu hoher Staatsschulden und einer zu schlechten Handelsbilanz. Daran ist der Ölpreis nicht schuldlos. Eine realistische Chance auf nennenswert bessere Preise ist nicht in Sicht.

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