Unseren neuen Kommentar für den 06.12.16 finden Sie hier.


IEA nennt es Energiekrise

Die Wiederinbetriebnahme der Förder- und Verarbeitungsanlagen in der US-Krisenregion geht langsam voran. Der Ausfall von 2,5% der Weltproduktion wird den Markt länger belasten. Die Wirkung der freigegebenen Reserven auf die Versorgung ist noch nicht einschätzbar. Ihre kurzfristige Wirkung auf die Preise ist gut. Die Überhitzung wird abgebaut. Eine deutliche Gegenreaktion nach unten ist denkbar. Längerfristig wird der Aufwärtstrend anhalten. Der Chef der IEA (Internationale Energie Agentur) Claude Mandil spricht von einer Energiekrise mit noch unbekanntem Ausmaß. Der Wertverlust des Dollars wurde übertrieben. Gestern verteuerte er sich gegenüber dem Euro.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Hurrikanschäden treffen Weltversorgung schwer
Raffineriekapazitäten knapp
IEA spricht von Energiekrise
Neue Unruhen in Ecuador
Streikandrohung in Nigeria
Iran könnte zum Ölhahn greifen
Nachfragesteigerung hoch
Terrorängste in Saudi Arabien
Institute prognostizieren deutliche Teuerung

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Freigabe der strategischen Reserven in 26 Ländern
OPEC zu Liefererhöhung bereit
Russland steigert Förderung

Unsere Heizölpreise fallen weiter. Sie bleiben aber teuer. Z.Z. wird lediglich die jüngste Übertreibung abgebaut. Kurzfristig könnte der Preisrückgang anhalten. Langfristig muss mit weiterer Teuerung gerechnet werden. Die Versorgung der Märke ist ?auf Kante genäht?. Ausfälle wie durch den Hurrikan Katrina sind nicht mehr gedeckt. Unsere Einschätzung, dass die Preise im Winter deutlich zurückkommen, legen wir auf Eis, bis das genaue Ausmaß der Hurrikanschäden bekannt ist.

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