Unseren neuen Kommentar für den 09.12.16 finden Sie hier.


IWF ohne Lösungsansätze

Das Treffen des Internationalen Währungsfonds bringt keine Linderung an den Devisenmärkten. Dabei wäre hier ein Grundstein für die Neugestaltung der internationalen Finanzmärkte zu legen. Doch das Hemd ist näher als der Rock. Und so streiten sich China mit den USA und die USA mit Deutschland. Die Reform der Finanzmärkte scheint dabei in den Hintergrund zu rücken. Die Anleger sehen nur eine Möglichkeit ihr Geld zu retten. Sie schieben es in die Rohstoffe. Trotz der schlechteren US-Arbeitsmarktzahlen steigen die Aktien- und Rohstoffkurse und weil die US-Konjunktur ins Trudeln gerät, erwarten alle noch mehr Spielgeld von der US-Amerikanischen Notenbank. Am vergangenen Freitag zogen die Ölnotierungen bereits an und bleiben heute Morgen stabil. Der Dollar hatte gar nicht verloren, dennoch war und ist die Erwartung groß, dass der Dollar durch die Aktionen der Fed. weiter an Wert verlieren wird. Keine guten Aussichten für den deutschen Heizölverbraucher, weil die Instabilität des Dollars zu Überreaktionen an den Ölbörsen führt, die durch seine Verluste nicht kompensiert werden.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Positive Arbeitsmarktdaten in den USA
Gedrosselte Produktenproduktion in den USA und Frankreich
Schwacher Dollar
FED gibt der Wirtschaft weiterhin billigstes Geld

preisdrückende (bärische) Einflüsse: US-Verbrauchervertrauen gering
FED sieht US-Wirtschaftsentwicklung skeptisch
Hohe Lagerbestände
Ölnachfrage der OECD-Länder schwach
Sorge um Staatsverschuldungen

Unsere Heizölpreise ziehen wieder an. Sie folgen den Ölbörsen. Es scheint so, als sei keine Unterstützung durch die Politik zu erwarten. Damit würde sich die Finanzkrise verschlimmern und Energie, egal aus welchem Rohstoff wird zum Spielball simpler Finanzinteressen, die die Produktion außer Acht lassen. Der Seitwärtstrend scheint sich in einen Aufwärtstrend zu wandeln. Der Verlust des Dollars wird den Anstieg der Ölpreise nicht kompensieren können. Es ist wahrscheinlicher, dass die Heizölpreise steigen, als dass sie fallen. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

Teilen Sie uns Ihre Meinung mit!

Uns ist Ihre Meinung wichtig. Schreiben Sie mir direkt unter
E-Mail: HeikoHarlapp@esyoil.com

Presse-Kontakt

Weitere Informationen