Unseren neuen Kommentar für den 11.12.16 finden Sie hier.


Im Schatten der OPEC

Vor großer Öffentlichkeit wird die OPEC heute ihren Beschluss über die Förderquoten kundtun. Trotz Überproduktion wird sich vermutlich nichts ändern. Vor kleinerer Öffentlichkeit wird die IEA (Internationale Energie Agentur) ihren Monatsreport vorstellen. Vermutlich wird er die Preise bewegen. Es sickerte bereits durch, dass das Preisniveau im Ausblick auf 2005 weiterhin als hoch eingeschätzt wird.

preistreibende (bullische) Einflüsse: OPEC diskutiert Lieferkürzungen
Kältere Temperaturen in den USA prognostiziert
US-Heizölvorräte für die Jahreszeit gering
Labile Lage in Nigeria
Terrorgefahr für irakische und saudische Produktionsanlagen
Weltweites Nachfragewachstum weiter hoch

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Saudi Arabien will Förderkapazitäten um 15% erhöhen
Rohölversorgung gut
Nachfragerückgang erwartet
China bemüht sich um Konjunkturdämpfung
Weltwirtschaft verlangsamt Wachstum

Unsere Heizölpreise tendieren aufwärts. Sie folgen dem Weltmarkt. Der hat die preisdrückende Stimmung verloren. Den Preisen wird zwar noch Abwärtspotential zugetraut. Dieses zu realisieren, bedarf aber guter Argumente. Die liegen nicht gerade auf der Hand. Störungen von der OPEC und der IEA sind wahrscheinlicher. Viele Verbraucher laufen wieder Gefahr auf Grund zu hoher Erwartungen an den Preisrückgang am Ende teuer einkaufen zu müssen. Der Binnenmarkt wird bis ins neue Jahr wegen knapper Mengen angespannt bleiben. Mit verlängerte Lieferzeiten muss gerechnet werden.

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