Unseren neuen Kommentar für den 07.12.16 finden Sie hier.


Im Zickzack bergab

Vorsicht, die Preise schlagen aus! Gefahr ist nicht im Verzug, denn es geht in beide Richtungen. Bullisch eingestellte Spekulanten versuchen immer wieder einen Preisanstieg zu erzwingen. Marktrealisten nutzen bereits kleine Erfolge, um ihre Long-Positionen zu liquidieren. Das führte gestern zu einem Hin und Her der Notierungen. Für Gasöl kann man kommentieren, außer Spesen nichts gewesen. Rohöl hat bis zum Handelsschluss immerhin einen Verlust zustande gebracht. In diese uninspirierte Lage fällt eine Preisprognose von Goldman & Sachs. Die als Stimme wilder Preisphantasien bekannten Könige der Ölmarktspekulation äußern sich sehr moderat. Für 2010 nennen sie einen Durchschnittspreis von 90 Dollar pro Barrel. Im Folgejahr sollen es dann 110 Dollar sein. Das kann schon sein. Aktuell bleibt der Druck auf die Notierungen jedenfalls erhalten. Langsam sinken die Preise. Der Dollar sinkt auch. Das ist das einzig Bemerkenswerte. Denn mittlerweile ist es guter Brauch der Finanzindustrie, Ölpreis und Dollarnotierung konträr zu handeln.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen höheren Ölpreis
Atomstreit mit dem Iran
Für positiv erklärte Konjunkturdaten weltweit
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010
Dollar in Abwärtstrend

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Heizölschwemme
Öllager randvoll
Schwache Nachfrage weltweit
Saudi Arabien will keinen höheren Ölpreis
Zweifel an der wirtschaftlichen Erholung

Unsere Heizölpreise kommen langsam zurück. Wahrscheinlich werden sie nächste Woche das jüngste Tief unterbieten. Es ist durchaus möglich, dass die Preise während der Winterwochen weiter nachgeben. Milde Temperaturen und hohe Heizölbestände machen das möglich. Finanzjongleure werden immer wieder versuchen, dagegen zu halten. Solange die weltweite Konjunktur nicht eindeutige Signale des Aufschwungs aussendet, werden sie damit kaum Erfolg haben. Für spekulativ eingestellte Heizölkäufer bietet das Abwarten eine moderate Gewinnchance. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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