Unseren neuen Kommentar für den 05.12.16 finden Sie hier.


Immer wieder die US-Arbeitsmarktzahlen

Am vergangenen Freitag stiegen die Ölnotierungen erneut. Nach Bekanntgabe der neuesten Arbeitsmarktzahlen aus den USA zogen die Werte für Crude Oil von ca. 80 Dollar bis knapp unter 82 Dollar an. Dort scheint es einen Widerstand zu geben. Dabei ist der Auslöser wieder einmal eher marginal. Es sind nämlich wieder keine wirklich guten Nachrichten, sondern nur weniger Schlechte. So ist der Verlust an Arbeitsplätzen geringer ausgefallen als erwartet. Es gingen im Betrachtungszeitraum ca. 36.000 Stellen verloren, statt 52.000. Auch deswegen gehen nun einige Analysten davon aus, dass es keine zweite große Abwärtswelle der Weltwirtschaft geben wird, sondern der Wiederaufschwung gewagt werden kann. Oder kann es lediglich gewagt werden, auf den Wiederaufschwung zu wetten? Nun, möglicherweise hoffen die Analysten auch nur, dass der eigene Imageschaden aus der letzten Finanzkrise so klein geworden ist, dass ihnen wieder genügend viele Lemminge folgen werden. Zur gleichen Zeit gab es in Berlin Besuch aus Griechenland, der einen Erfolg an den Finanzmärkten zu berichten hatte. Die aktuelle Finanzierungsrunde Griechenlands ist geglückt. Damit zeigt sich, dass zumindest für dieses Mal die Anstrengung der griechischen Regierung und der Rückhalt aus der EU die Finanzakteure überzeugen konnten, gutes Geld mit den griechischen Anleihen zu verdienen. Denn der Sicherheitsaufschlag ist immer noch relativ hoch. Das stärkte den Euro, schwächte den Dollar und löste beim Öl Kaufgelüste aus.

preistreibende (bullische) Einflüsse: Spekulanten wollen hohen Ölpreis
OPEC-Exporte sinken geringfügig
Finanzhilfen für notleidendes Griechenland in Aussicht gestellt
Atomstreit mit dem Iran
IEA und OPEC sehen Nachfragebelebung in 2010

preisdrückende (bärische) Einflüsse: Sorge um Stabilität des Finanzsystems
OPEC liefert zuviel Öl
Heizölschwemme
Schwache Nachfrage in alten Industrieländern
China strafft Geldpolitik

Unsere Heizölpreise ziehen etwas an. Der Ölpreisanstieg war etwas stärker als der Verlust beim Dollar. Die Lage am Ölmarkt ist stabil, allerdings häufen sich die Stimmen, die von der weiteren Erholung der Wirtschaft ausgehen, die ihrerseits dazu führen solle, dass das Öl über kurz oder lang knapp wird. Deswegen wetten diese Stimmen auf steigende Öl- und damit steigende Heizölpreise. Auf dem Weg dorthin werden immer wieder starke Ausschläge nach oben wie nach unten zu melden sein. Es lohnt sich, in der nächsten Zeit am Ball zu bleiben. Wer allerdings glaubt, durch schlichtes Warten einen Gewinn erzielen zu können, müssen wir enttäuschen. Derjenige, der jetzt Heizöl braucht, spart in der Zukunft bei Kauf in günstiger Gelegenheit nur die dann aufgelaufene Preissteigerung ein. Im Übrigen sind wir der Meinung, dass es mehr denn je angebracht ist, sich mit der Reduzierung des eigenen Verbrauchs zu beschäftigen. Dazu empfehlen wir www.esytrol.com.

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