Unseren neuen Kommentar für den 02.12.16 finden Sie hier.


Irak: Kommt der Krieg?

Die Verunsicherung steigt. Die Volatilität der Preise ebenfalls. Im Augenblick scheint die Gefahr einer militärischen Auseinandersetzung mit dem Irak wieder etwas geringer zu sein. Das hat umgehend eine verbraucherfreundliche Wirkung auf die Preise. Sie sinken.

Interessanterweise gehen die Preise trotz der Tatsache zurück, dass die gestrigen Bestandsmeldungen der DOE eher von einem Abbau der Vorräte sprechen. Damit stehen sie erneut im Widerspruch zu den zuvor veröffentlichten Werten des API. Wenn die Preise aber bei sinkenden Rohölbeständen fallen, ist das nicht zuletzt ein deutliches Zeichen dafür, dass extreme Verunsicherung in den Märkten steckt und dass die politische Komponente in den Preise sehr hoch ist.

Hierzu trägt auch der Konflikt zwischen Israel und Palästina bei, der erneut heftig entflammt ist. Die Hoffnung auf Frieden und Ruhe in der Region ist wieder in weite Ferne gerückt. Damit werden die Widrigkeiten für die Ölpreisbildung andauern.

Heute Morgen geht es erst mal abwärts. Gasöl kostet in Rotterdam nur noch 211,50$ pro Tonne. Es rutsche damit in die Preisspanne der letzten Woche zurück.

Unser Heizölpreis profitiert ebenfalls vom Rückgang. Doch sollte man sich nach dem Rücksetzer nicht der Illusion hingeben, dass es nun weiter abwärts gehen muss. Auf Grund der hohen politischen Komponente in den Preisen ist jede Richtung gleichermaßen wahrscheinlich. Wie überraschend Politik ist, erleben wir täglich vor unserer Haustür.

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